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Modul MA 2 – Kunstwissenschaft

Grundsätzliche Überlegungen zum Spannungsfeld von Kunst und Therapie
[Koethen]  

Modul SoPäd MA 2.1 / Modul BW PF 2.5 / ÄBuG Modul ÄT / ÄBuG Modul Wahlpflicht
MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG, KuWi
Seminar (2 SWS) / (3 LP)

Do, wöchentl. 12:00-14:00; erster Termin: 26.10.2017
Sonderveranstaltung: 25.10.2017, ab 18:00
Kompakt-Termin: 27.10.2017, 14:00-22:00
(Filmvorführung am IGK ab 19:30 mit anschließender Diskussion)
Raum: 1610-008, 1610-110

In der Veranstaltung werden sowohl Begrifflichkeiten als auch ästhetisch-künstlerische Erfahrungsprozesse befragt und untersucht, um das oben genannte Spannungsfeld genauer zu umreißen. Nach dem allgemeinen Semesterauftakt in Form einer Gasteinladung (mit Vortrag und Performance am 25.10.) beginnt die erste Seminarsitzung mit einer Bezugnahme der dort vorgestellten „regenerativen Ästhetik“ auf unser Thema. Daran schließt sich ein spezieller Rückblick auf die Documenta an sowie eine Übersicht über die weitere Semesterplanung. Am nächsten Tag (27.10) folgt einmalig ein kompakter Seminarblock, zu dem 4 ehemalige Studierende eingeladen wurden, die im kunst-therapeutischen Zwischenraum tätig sind und aus ihrer jeweiligen Perspektive berichten können. Dieser konzentrierte Auftakt sorgt für einen lebendigen Diskurs und gleichzeitig für eine Fortsetzung der bereits im vergangenen SoSe reflektierten Verknüpfungen zwischen „Verletzung und Heilung“. Über künstlerische Verarbeitungen traumatischer Erfahrung und „befähigende Verletzungen“ (Gayatri Chakravorty Spivak) geht es im fortgeschrittenen Verlauf um grundlegende Differenzierungen im Wortgebrauch von Anerkennung, Resonanz und Handlungsmacht. Wie „behindernde Performative“ in „bereichernde Performanz“ zu verwandeln sind, lässt sich in den Künsten exemplarisch studieren und analysieren. Anhand beispielhafter Äußerungen und Exponate wird auch der Umgang mit Autismus in Bildender Kunst, Literatur und Philosophie thematisiert.