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Modul BW KM 3 – Ästhetische Bildung

Nah am Werk – Umgang mit Originalen in Bildungsprozessen
[Bube]

Modul BA 2.2 / Modul BW PF 2.5 / Modul BW KM 3.1 / ÄBuG Modul ÄT / ÄBuG Modul Wahlpflicht
BA SoPäd, MA BW, ÄBuG, KuWi
Seminar (2 SWS) / (3 LP) - max. Teilnehmer*innen: 15

Fr, 10:00-14:00
Termine: 19.10., 26.10., 09.11., 16.11., 14.12.2018, 11.01., 18.01.2019
Raum: 1610-110 / Sprengel Museum Hannover / HAWK Hildesheim (26.10.2018)

Was vermitteln Kunstwerke? Was ist zu sehen und wie zeigt es sich uns? Kunstwerke in ihren Wirkungen und Bedeutungen aktiv sehend und handelnd zu untersuchen, ist Basis der sinnlich-reflexiven und ästhetisch-praktischen Auseinandersetzung im Seminar.

Konkret vor Originalen im Sprengel Museum Hannover gilt es, die Wahrnehmung zu sensibilisieren, das eigene Sehen und Denken zu fördern und damit gemeinsam an der Ausbildung eines Vermögens der Anschauung zu arbeiten.

Im Kontext der Theorie der Ästhetischen Erfahrung und im Sinne wahrnehmungsorientierter Kunstwissenschaft und Kunstvermittlung werden Kunstwerke nicht als Belege für kunstgeschichtliche Begriffsbildungen herangeführt, sondern als Phänomene wahrgenommen, an denen Erfahrungen und Sinn erst gewonnen werden.

In Bezug auf unterschiedliche Zielgruppen und Altersstufen werden wir uns im Seminar mit verschiedenen Zugängen zur Kunst beschäftigen. In der Einübung von Wahrnehmungsweisen, die mehrere gleichberechtigte Sichtweisen zulassen, eröffnet sich insbesondere im Hinblick auf die Diskussion um Diversität und Heterogenität im Bildungskontext die Ausbildung einer Haltung der Offenheit und des Respekts – sowohl in Anerkennung der Vielfalt der Kunst wie auch ihrer unterschiedlichen Rezeptionsweisen.

Zwei Seminartermine finden in Kooperation mit Prof. Dr. Stefan Brée von der HAWK Hildesheim statt. Am 16.11.18 ist Mag. Evi Agostini, PhD, von der Universität Wien (Zentrum für LehrerInnenbildung und Fakultät für Bildungswissenschaft) zu Gast.

Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.
 

Künstlerische und wissenschaftliche Erkenntnisverfahren – Materialität und Konzeption
[Schrader]  

Modul SoPäda MA 2.1 / Modul BW PF 2.5 / Modul BW KM 3.1 / ÄBuG Modul ÄT / ÄBuG Modul Wahlpflicht
MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG, KuWi, GS, Studienschwerpunkt Gender Studies

Seminar (2 SWS) / (3 LP); max. Teilnehmer*innen: 25

Do, wöchentl., 10:00-12:00; erster Termin: 25.10.2018
Raum: 1610-110

In dieser Theorieveranstaltung werden Kunst und Wissenschaft als parallele Erkenntnisformen reflektiert. Mit Rückgriff auf Karen Barads Ansatz des Agentiellen Realismus werden Fragen nach der Relevanz von Materialität in wissenschaftlichen Erkenntnisverfahren ausgelotet. Anhand von künstlerischen Werkbeispielen wird in dem folgenden Verlauf des Seminars der Schwerpunkt in einer Reflexion des Spannungsfelds von Materialität und Konzeption in künstlerischen Werken liegen. So sollen Kunst und Wissenschaft als unterschiedliche Erkenntnisformen in ihren je eigenen Verfahren evident werden. Diese Veranstaltung kann auch für den Studienschwerpunkt Gender Studies angerechnet werden.

Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.

Diese Veranstaltung ist Teil des Studienschwerpunktes Gender Studies, siehe: https://www.gender-diversity-forschung.uni-hannover.de/2126.html

Künstlerisch-gestalterische Experimente
[Schrader]  

Modul SoPäd BA 1.1 / Modul BW KM 3.2 / ÄBuG Modul ÄP
BA SoPäd, MA BW, ÄBuG

Seminar (4 SWS) / (6 LP); max. Teilnehmer*innen: 20

Do, wöchentl. 14:00-18:00, erster Termin: 25.10.2018 (zweiter Termin findet nicht am Donnerstag den 1.11. statt, sondern am Mittwoch, den 7.11.2018, als erster Termin zur Werkstatteinführung, anschließend wöchentlich).
Raum: 1610-008

In einem Wechsel von eigenen gestalterischen Experimenten, die in der offenen Werkstatt am Mittwoch durchgeführt werden können und deren Reflexion in der Seminarzeit am Donnerstag von 14 bis 18 Uhr sollen Ansätze für eigene künstlerisch-gestalterische Projekte erarbeitet werden. In der Seminarzeit werden erste Materialien und gestalterische Experimente betrachtet und reflektiert und in Hinblick auf die Entwicklung eigener künstlerischer Projekte reflektiert.

Über das Seminar hinaus ist Zeit für die individuelle Arbeit ebenso wie Einführungen in ausgewählte Bereich der künstlerisch-experimentellen Werkstatt des IGK am Mittwoch Nachmittag einzuplanen. Dort werden insbesondere für diejenigen, die das Fachstudium Kunst beginnen Einführungen in einzelne Techniken angeboten: analoge Fotografie, digitale Bildbearbeitung (Foto und Video) und Siebdruck. Die Teilnahme ist Voraussetzung für die eigenständige Nutzung der Werkstatt auch außerhalb der durch Tutoren betreute Öffnungszeit am Mittwoch. Am 7.11. wird ein für alle Seminarteilnehmenden verpflichtender Werkstatttermin mit ersten Einführungen durchgeführt. Dafür entfällt der Termin am Donnerstag den 1.11.2018.

Ziel des Seminars ist es durch das Kennenlernen der künstlerisch-experimentellen Werkstatt des Instituts und an Hand eigener gestalterische Experimente Ansätze der Erarbeitung eigener künstlerischer Projekte zu entwickeln.

Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.

Anmerkung: Studierende der Bildungswissenschaften können nach Absprache die Präsenszeit verkürzen.

Zur Kunst, Verschiedenartiges zusammenzuführen
[Koethen]  

Modul SoPäd BA 4.1 / Modul BW KM 3.2 / ÄBuG Modul ÄP / ÄBuG Modul ÄPro
BA SoPäd, MA BW, ÄBuG
Seminar (2 SWS) / (3 LP); max. Teilnehmer*innen: 12

Termine:
Fr., 02.11., 11:00-18:00
Sa, 03.11., 11:00-18:00
Fr., 11.01., 14:00-18:00
Sa, 12.01., 12:00-18:00
Fr., 01.02., 14:00-18:00

Raum: 1610-008

Das Seminar knüpft an die oftmals als Schlagworte gebrauchten Begriffe Heterogenität und Inklusion an und verortet sie in der künstlerischen Praxis. Was bewirkt die dort unausweichliche Konkretheit der kreativen Prozesse, und wie kann ich lernen, Gestaltungserfahrungen auf ein breiteres Bildungsgeschehen zu übertragen? So werden etwa Differenzierungen notwendig wie diejenige zwischen Zusammenhang und Zusammenhalt. Theoretische Erläuterungen flankieren die eigenständige bildnerische Arbeit und geben Impulse zum Spannungsfeld von reflektiertem Handeln und weiterführenden Erkenntnissen, deren fruchtbares Wechselwirken im Fall einer anvisierten Präsentation sichtbar wird.