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Studienzertifikat Ästhetische Bildung und Gestaltung (ÄBuG)

Einführung in die Kunstgeschichte der Moderne an exemplarischen Beispielen
[Bube]

Modul SoPäd BA 2.1 / Modul BW PF 2.5 / Modul BW KM 3.1 / ÄBuG Modul ÄT / ÄBuG Modul Wahlpflicht
BA SoPäd, MA BW, ÄBuG, KuWi
Seminar (2 SWS) / (3 LP)

Fr, wöchentl., 10:00-12:00; erster Termin: 13.04.2018
Raum: 1610-110

Mit der Überwindung tradierter Gattungsordnungen suchten die Künstler seit Beginn des 20. Jahrhunderts fortwährend nach neuen Werkformen und Darstellungsweisen. Die Moderne entwickelte sich als eine Zeit radikaler und schnell aufeinander folgender Neuerungen. In dieser Veranstaltung werden einführend ausgewählte Positionen, Themen und zentrale Fragen der modernen Kunst behandelt. Anhand intensiver Auseinandersetzung mit exemplarischen Werken werden Einblicke in wichtige künstlerische Richtungen vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis heute geboten (Kubismus, Dada und Surrealismus, Pop Art und Nouveau Réalisme, Arte Povera, Aktionskunst, zeitgenössische Ansätze). Thema sind insbesondere auch gesellschaftliche Kontexte und Bezüge zwischen Kunst und Leben.

Literatur wird im Seminar bekannt gegebe.
 

Geschichte und Theorie der Photographie
[Knecht]

Modul SoPäd MA 2.2 / Modul BW PF 2.5 / Modul BW KM 3.1 / ÄBuG Modul ÄT / ÄBuG Modul Wahlpflicht
MEd SoPäd, MA BW, ÄBuG, KuWi, GS

Vorlesung/Seminar (2 SWS) / (3LP)

So, 14-tägl., 11:00-13:00; erster Termin: 15.04.2018, Vorlesung
So, 14-tägl., 13:00-15:00; erster Termin: 15.04.2018, Seminar (max. Teilnehmerinnen: 30)

Raum 1610-110

Obwohl mittlerweile fest in der Kunstwelt etabliert, wirft die Photographie als maschinengestützte Form des Bildes noch immer grundsätzliche Fragen auf: Welche Bedeutung hat das schöpferische Individuum bei ihrem Zustandekommen? Welche Art von Wirklichkeitszugang wird durch ein Photo eröffnet? Und wie ist sein vermeintlicher Realitätscharakter zu begreifen? Die Vorlesung erarbeitet anhand kanonischer wie wenig bekannter Beispiele einen Überblick über die fast 200jährige Geschichte der Photographie, ihre ästhetischen Mittel, Funktionen und Themen, etwa die Portrait-, Reise- und Dokumentarphotographie. Darüber hinaus geht es um das Verhältnis von Photographie und Wissenschaft sowie Formen der experimentellen und abstrakten Photographie. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Nachvollzug der bildphilosophischen Theoriebildung, die die Photographie seit ihren Anfängen begleitet und die zu grundsätzlichen Fragen nach dem Verhältnis von Bild, Kunst und Welt anregt. Im begleitenden Seminar werden die vorgestellten Inhalte in intensiver Werkbetrachtung vertieft und diskutiert. Voraussetzung ist hier die Bereitschaft zur vorbereitenden Lektüre kleinerer Texte.

Literatur:
Bernd Stiegler, Felix Thürlemann: Meisterwerke der Photographie. (Reclam)
Bernd Stiegler (Hrsg.): Texte zur Theorie der Fotografie. (Reclam)

 

 

Das zeitgenössische Problem der Identität und die Fragen nach künstlerischem Response
[Koethen]  

Modul SoPäd MA 1.2 / Modul BW KM 3.1 / Modul BW KM 3.2 / ÄBuG Modul ÄPro / ÄBuG Modul Wahlpflicht
MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG

Seminar mit Theorie-Praxis-Verknüpfung (4 SWS) / (6 LP)

Do, wöchentli., 12:00-16:00; erster Termin: 12.04.2018
Raum: 1610-110

Die Leibniz Universität setzt sich unter dem Stichwort der Profilbildung das übergeordnete Ziel, eine Identität als große Universität zu schaffen (Entwicklungsplanung 2018 der Leibniz Universität Hannover). Aus ganz anderer Perspektive fragt das diesjährige Philosophiefestival in Hannover nach den Wandlungen des „Ichs“ in der Philosophie (20.-24. Juni 2018; siehe Programm 2018). Wiederum anders stellt sich der Bezug zu meinem im Jahr 2000 abgehaltenen Seminar „Die alltägliche Zersplitterung – ein neues Frauenproblem?“ (mit der Soziologin Dietlinde Gispser; siehe hier) dar, welches auf das damals aufkommende Problem der „multiplen Persönlichkeit“ einging und gerade dadurch Identitätsfragen aufwarf.

Dieses Spektrum teilweise aufgreifend, werden wir uns dem Thema in der Spannbreite von leiblicher bis hin zu digitaler Identität in Theorie und Praxis nähern. Aktuelle und ausgewählte ältere Texte sowie Beispiele aus der Kunst bieten vielfältige Anknüpfungspunkte zur Reflexion und zeigen Ansätze zu eigener künstlerischer Gestaltung auf. Indem wir individuelle, gesellschaftliche und kulturelle Problematiken ansprechen, rücken unterschiedliche, auch kontroverse Sichtweisen in den Fokus. Aus unseren Text- und Bildanalysen lassen sich sowohl ein kritisches Bewusstsein für das In-Frage-Stehende sowie Inspirationen zur jeweils konkreten Gestaltungsarbeit der Studierenden gewinnen.

Die Veranstaltung dient insbesondere der Vorbereitung der künstlerisch-wissenschaftlichen Präsentation. Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.
 

Malerei und Figuration
am Beispiel großformatigen Arbeitens. Experimente mit Farbpigmenten und speziellen Werkzeugen
[Koethen]  

Modul SoPäd MA 2.2 / ÄBuG Modul ÄP
MEd Lehramt SoPäd, ÄBuG
Seminar (2 SWS) / (3 LP)

Termine:
Do, 31.05., 18:00-20:00 Uhr (Einführung)
Fr-So., 01.-03.06., jeweils 10:00-18:00 Uhr
Fr., 22.06., 12:00-14:00 Uhr (Besprechung zur individuellen Weiterarbeit)

Raum: 1610-008, 1610-110

Aus dem WS 2017/18 heraus ergab sich der Wunsch nach Weiterführung und Vertiefung des kreativen Arbeitens im Spannungsfeld von Kunst und Therapie. Im Rahmen unseres Kompaktwochenendes wird Sabine Amstad in einem kurzen Workshop den Künstler und Therapeuten Giancarlo Testa vorstellen und seine Methode des Rückenmalens und der Wahrnehmung des „hinteren Raums“ erläutern. Als seine ehemalige Schülerin kann die diesjährige IGK-Gastwissenschaftlerin aus eigenen Erfahrungen berichten und damit unsere Konzeption des Raums der Malerei bereichern.

Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.
 

Cross Media
[Schrader]  

Modul SoPäd BA 1.2 / Modul BW KM 3.2 / Modul BW PF 2.5 / ÄBuG Modul ÄP
BA SoPäd, MA BW, ÄBuG

Seminar (2 SWS) / (3 LP); max. Teilnehmer/innen: 12

Do, wöchentl. 10:00-12:00, erster Termin: 12.04.2018
Raum: 1610-008 / 1610-110

Cross media wird hier als ein projektgebundenes Verknüpfen verschiedener analoger und digitaler Medien verstanden. In einem Wechsel von eigenen gestalterischen Experimenten, (die gerne in der offenen Werkstatt am Mittwoch voraussichtlich von 14 bis 18 Uhr erarbeitet werden können) und deren Reflexion in der Seminarzeit am Donnerstag von 10 bis 12 Uhr werden anhand künstlerisch experimenteller Verfahren Ansätze eigener reflexiver bildnerischer Projekte entwickelt.

Ziel des Seminars ist es, künstlerisch-experimentelle Verfahren weiter zu erproben und so die Entwicklung eigener Zugänge für die Erarbeitung künstlerisch gestalterischer Projekte fortzuführen.

Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.
 

Reflexionen im Spannungsfeld von Konzept und Materialität
[Schrader]  

Modul SoPäda MA 1.2 / Modul BW PF 2.5 / Modul BW KM 3.1. / Modul BW KM 3.2 / ÄBuG Modul ÄPro / ÄBuG Modul Wahlpflicht
MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG, Studienschwerpunkt Gender Studies

Seminar mit Theorie-Praxis-Verknüpfung (4 SWS) / (6 LP); max. Teilnehmer/innen: 12

Do, wöchentl., 16:00-20:00; erster Termin: 12.04.2018
Raum: 1610-008 / 1610-110

In diesem Seminar werden ausgesuchte, unter Einbezug technischer Medien gearbeitete Werkbeispiele von Künstlerinnen vor dem Hintergrund des Performanzansatzes feministischer Theorie (Butler) und dem Ansatz des Agentiellen Realismus aus den feminist science and technologie studies (Barad) reflektiert. Die genannten Theorien fassen das Spannungsfeld von Modell oder Konzept und Materialität bzw. Materialisierungen mit unterschiedlichen Fokussierungen. Vor diesem Hintergrund werden die Werkbeispiele auch in Hinblick auf die ihnen eigenen Formen der Reflexion betrachtet. Die Künstlerinnen diskursivieren in ihren Werken technische Medien als kulturelle Artefakte, d. h. sie fragen mit oder in ihnen gerade nach impliziten Modellen, Anschauungsweisen und Denkschemata – nach Normierungen, nach in aktuellen naturwissenschaftlichen und technischen Entwicklungen enthaltenen oder vorausgesetzten Konzepten von Subjekten und von Identität und von Funktionalität.

Parallel sollen eigene gestalterische Experimente erprobt oder erarbeitet werden. In künstlerisch-wissenschaftlichen Projekten sind so eigene Fragestellungen oder Fokussierungen innerhalb des Themenfeldes zu erkunden (bildnerisch, gestalterisch oder auch sprachlich, als Text).

Diese Veranstaltung ist Teil des Studienschwerpunktes Gender Studies, siehe: https://www.gender-diversity-forschung.uni-hannover.de/2126.html

 

 

Ästhetische Lern- und Bildungsprozesse von Kindern und Jugendlichen im Kontext inklusionsorientierter Kunstdidaktik
[Improda]  

Modul SoPäd BA 3.2 / ÄBuG Modul Wahlpflicht
BA SoPäd, ÄBuG
Seminar (2 SWS) / (3 LP)

Di, wöchentl. 16:00-18:00; erster Termin: 10.04.2018
Raum: 1610-008

Die Veranstaltung befasst sich mit ästhetischen Lern- und Bildungsprozessen in verschiedenen Lebensphasen und Kontexten, mit der bildnerischen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen am Beispiel der Kinder- und Jugendzeichnung, des plastischen Gestaltens, des ästhetischen Verhaltens im kindlichen Spiel, der kindlichen Rezeptionsfähigkeit sowie jugendkultureller Ausdrucksformen. Diesbezüglich sind auch die Strukturmomente ästhetischer Erfahrung sowie Anknüpfungen an Phänomene der (Gegenwarts-)Kunst und Analogien zu künstlerischen Strategien herauszustellen und zu reflektieren.

Unter kritischer Berücksichtigung entwicklungs- und wahrnehmungspsychologischer Erkenntnisse der bildnerischen Entwicklungsphasen sowie der besonderen Wahrnehmungs-, Ausdrucks- und Darstellungsweisen von Kindern und Jugendlichen werden fachspezifische Konsequenzen hinsichtlich einer inklusionsorientierten Kunstdidaktik diskutiert. Hieran schließen sich Fragen nach dem Beitrag des Faches zur Persönlichkeitsentwicklung ebenso an wie nach der Relevanz bildender Kunst und bildnerisch-gestalterischer Tätigkeit für den Erwerb von Bild- und Gestaltungskompetenz. Eine entsprechende thematische Vertiefung erfolgt in Absprache mit den Seminarteilnehmer/innen.

Literatur wird im Seminar und über Stud.IP bekannt gegeben.