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Archiv Lehrveranstaltungen - Eva Koethen

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2017/18

Grundsätzliche Überlegungen zum Spannungsfeld von Kunst und Therapie
[Koethen]  

Modul SoPäd MA 2.1 / Modul BW PF 2.5 / ÄBuG Modul ÄT / ÄBuG Modul Wahlpflicht
MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG, KuWi
Seminar (2 SWS) / (3 LP)

Do, wöchentl. 12:00-14:00; erster Termin: 26.10.2017
Sonderveranstaltung: 25.10.2017, ab 18:00
Kompakt-Termin: 27.10.2017, 14:00-22:00
(Filmvorführung am IGK ab 19:30 mit anschließender Diskussion)
Raum: 1610-008, 1610-110

In der Veranstaltung werden sowohl Begrifflichkeiten als auch ästhetisch-künstlerische Erfahrungsprozesse befragt und untersucht, um das oben genannte Spannungsfeld genauer zu umreißen. Nach dem allgemeinen Semesterauftakt in Form einer Gasteinladung (mit Vortrag und Performance am 25.10.) beginnt die erste Seminarsitzung mit einer Bezugnahme der dort vorgestellten „regenerativen Ästhetik“ auf unser Thema. Daran schließt sich ein spezieller Rückblick auf die Documenta an sowie eine Übersicht über die weitere Semesterplanung. Am nächsten Tag (27.10) folgt einmalig ein kompakter Seminarblock, zu dem 4 ehemalige Studierende eingeladen wurden, die im kunst-therapeutischen Zwischenraum tätig sind und aus ihrer jeweiligen Perspektive berichten können. Dieser konzentrierte Auftakt sorgt für einen lebendigen Diskurs und gleichzeitig für eine Fortsetzung der bereits im vergangenen SoSe reflektierten Verknüpfungen zwischen „Verletzung und Heilung“. Über künstlerische Verarbeitungen traumatischer Erfahrung und „befähigende Verletzungen“ (Gayatri Chakravorty Spivak) geht es im fortgeschrittenen Verlauf um grundlegende Differenzierungen im Wortgebrauch von Anerkennung, Resonanz und Handlungsmacht. Wie „behindernde Performative“ in „bereichernde Performanz“ zu verwandeln sind, lässt sich in den Künsten exemplarisch studieren und analysieren. Anhand beispielhafter Äußerungen und Exponate wird auch der Umgang mit Autismus in Bildender Kunst, Literatur und Philosophie thematisiert.
 

Die Rolle kreativer bildnerischer Tätigkeit im Spannungsfeld von Kunst und Therapie
[Koethen]  

Modul SoPäd MA 1.1 / Modul BW KM 3.2 / ÄBuG Modul ÄPro
MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG

Seminar (4 SWS) / (6 LP)

Kompaktseminar im Januar 2018, z. T. mit der Gastwissenschaftlerin Sabine Amstad
Termine: 11.01. (16:00-20:00), 12.01., 13.01., 14.01. (jeweils von 10:00-18:00), 15.01., 16.01., 17.01., 18.01. (jeweils 18.00-21.00 s.t.), 25.01. (18.00- 21.00 s.t.), 26. 01. (12.00-18.00), 01.02. (18.00 -20.00)
Raum: 1610-110

In einem intensiven künstlerischen Prozess werden die Studierenden dazu herausgefordert, ihre alltägliche Umwelt mit mehreren Sinnen zu erforschen und üblicherweise übergangene sicht- wie tastbare Phänomene bildnerisch festzuhalten. Methodische Anregungen dienen dazu, die eigene Beobachtungsgabe zu schulen, Vorstellungsbilder achtsam wahrzunehmen, Bilderfindungen zu entwickeln und den allgemeinen Bildschatz zu erweitern. Von spontanen Aufzeichnungen und freier Spurenlegung bis hin zum Bewältigen von Grossformaten erarbeiten sich die Studierenden kreative Wege und vielfältige Zugänge zur Bildgestaltung. Dabei verwenden sie bevorzugt elementare Mittel und Werkzeuge sowie selbst mitgebrachte Materialien.

Unterstützt wird der bildnerische Gestaltungsprozess durch das experimentelle und spielerische Einsetzen von Spur, Farbe und Druckverfahren, in denen Zufälle als Anstöße zu neuen Wegen zu begreifen sind. Zugleich begünstigt das serielle Drucken Weiterentwicklungen in mehreren Versuchen und Varianten, die sich aneinander vergleichen lassen und das Nachvollziehen qualitativer Beurteilungen in gemeinsamen Besprechungen erleichtern. Die Herausforderungen des Handwerks in einer Ganzheitlichkeit des Prozesses mit seinen Arbeitsschritten von der Gestaltung des Druckstocks bis zum Einfärben, Drucken und Weiterbearbeiten der Druckblätter erfordern in einem Zuge Konzentration und vermitteln jenes Maß an Struktur und Halt, das ein ergebnisoffenes Arbeiten benötigt.

Ein solches Vorgehen in seinen Berührungspunkten und Differenzen zu psychotherapeutischen Maßnahmen zu erörtern, wird einen wichtigen Stellenwert im Diskurs mit den Studierenden einnehmen.
 

Fragen zum künstlerisch-wissenschaftlichen Arbeiten und adäquaten Strategien der Dokumentation und Präsentation
[Koethen]

Seminar (2 SWS) – modulübergreifend
Mi, wöchentl. 16:00-18:00 (n. Vb. auch vierzehntägig 14:00-18:00), erster Termin: 18.10.2017

Raum: 1610-321

Behandelt werden Fragen zum künstlerisch-wissenschaftlichen Arbeiten und adäquaten Strategien der Dokumentation und Präsentation. Literatur wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.
 

DoktorandInnen-Kolloquium
[Koethen]

Colloquium (1 SWS) – modulübergreifend
Termine: 20.10. 2017, 19.1.2018 und 02.02.2018, jeweils 12:00-16:30

Raum: 1610-321

Colloquium zu aktuellen Fragen der künstlerisch-wissenschaftlichen Forschung.
Literatur wird in der 1. Sitzung bekannt gegeben.
 

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2017

„Die Linie ist ein Punkt der spazieren geht“ (Paul Klee)
Flanieren und Sinnieren – ziellose Produktivität und künstlerische Verfahren
[Koethen]  

Modul SoPäd MA 1.2 / BW KM 3.1 und KM 3.2 / Modul ÄBuG Künstlerische Praxis zwischen Kunst / Vermittlung / Wissenschaft
MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG

Seminar (4 SWS) / (6 LP)

Do, wöchentl. 12:00-16:00; erster Termin: 27.04.2017
Raum: 1610-008

Unser Alltag ist zumeist durch Geradlinigkeit geprägt: In Gesprächen sollen wir auf den Punkt kommen; um effektiv zu arbeiten, sind Umwege zu vermeiden; wir haben uns gefälligst geradlinig durch das Leben zu bewegen - so oder ähnlich klingen die Imperative unseres Lebensalltags. Demgegenüber erscheint das Flanieren– sofern es nicht dem Aufrechterhalten des eigenen Funktionsvermögens dient – provokativ anders. Flanierende bewegen sich ziellos durch Räume und Zeiten und ermöglichen durch scheinbare Unproduktivität ein anderes Produktiv-sein: Ihre ungerichtete Wahrnehmung öffnet sich für all die Phänomene, die einem auf ungeplanten Wegen begegnen, während ihre unfokussierte Aufmerksamkeit all die überraschenden Eindrücke sammelt, die entlang der ungeradlinigen Spaziergänge aufzulesen sind. Idee und Bewegungserfahrung des Flanierens werden zum Ausgangspunkt der individuellen künstlerischen Auseinandersetzungen der Studierenden und sind auch im theoretischen Kontext zu reflektieren.

Das gleichnamige Seminar von Koethen und Schrader findet teilweise in Kooperation statt und beginnt gemeinsam mit dem Wochenstegreif von Oppermann und Thies in der Landschaftsarchitektur (= transdisziplinäre Gestaltungspraxis mit dem Institut für Freiraumgestaltung der LUH).
 

Heilung und Verletzung in der bildenden Kunst
[Koethen/Knecht]  

Modul SoPäd BA 2.1 / Modul BW KM 3.1 / Modul BW PF 2.5 / ÄBuG Modul Kunstwissenschaft / ÄBuG Modul Wahlpflicht
BA SoPäd, MA BW, ÄBuG, KuWi

Seminar (2 SWS) / (3 LP) / max. Teilnehmende: 20

Mi, wöchentl. 14:00-16:00; erster Termin: 19.04.2017
Raum: 1610-110

Der Kurs untersucht anhand von Beispielen aus der älteren und neueren europäischen Kunst die Bedeutung körperlicher und medizinischer Metaphern und Begriffsfelder. Im Zentrum steht zunächst die Frage nach der therapeutischen Dimension ästhetischer Praktiken: Welche inhaltlichen und formalen Strategien führen zu der Annahme heilender Kunstwerke? Wird der Künstler dabei zum Heiler, oder heilt er sich selbst? Neben Stücken aus religiösem und kultischem Kontext steht hierbei Joseph Beuys als modernes Paradigma eines Künstlers mit genuin kurativem Anspruch im Mittelpunkt. Umgekehrt sollen Aspekte der Verletzung thematisiert werden, die zunächst rein formal als Eingriff oder Einschnitt in die Geschlossenheit eines Objektes oder seiner Oberfläche verstanden werden kann. Welche Absicht steckt hinter dem zerstörerischen Impuls, und welche produktiven und konstruktiven Momente lassen sich darin oder daneben entdecken? Vor allem in der neueren Kunstgeschichte finden sich viele Beispiele, die Werk- oder Körperverletzung als künstlerisches Mittel gebrauchen – mit philosophischen Hintergedanken oder auch mal mit einem Augenzwinkern. Das Spektrum reicht von der Infragestellung einer Form oder Verneinung einer Abbildungsfunktion bis hin zu den Zusammenhängen emotionaler Spannungszustände, bei denen Schmerz, Angst und Trauma ebenso eine Rolle spielen können wie Mut, Selbstinszenierung und Erotik.
 

Reanimation des Sofortbildes
[Koethen]

Modul SoPäd BA 1.2 / Modul BW PF 2.5 / Modul BW KM 3.2 /  Modul ÄBuG Reflektiertes künstlerisches Experimentieren
BA SoPäd, MA BW, ÄBuG
Seminar in der Exkursionswoche vom 06.-09.6.2017 (2 SWS) / (3 LP)

Blocktermin: 06.06. (14:00-20:00 Uhr), 07.06., 08.06., 09.06. (je 10:00-18:00 Uhr),
zzgl. abschließender Termin nach Vereinbarung

Raum: 1610-008

Für die Serie image apparatus_polaroid aus dem Jahr 2010, zerlegte der Konzeptkünstler Mischa Kuball eine gebräuchliche Polaroid Kamera, welche zu ihrer Zeit mittels eines komplexen analogen Verfahrens kleine sofortbildfotografische Originale hervorbrachte, computertomographisch in 57 visuelle Querschnitte. Mit der Präsentation dieser Computertomographien als Unikatfotografien werden Fragen nach den re-/produktiven Verfahren technischer Medien, ihrer Redundanzen und ihrem Verhältnis zur Wirklichkeit aufgeworfen.

Als vor über einem halben Jahrhundert das analoge Sofortbildverfahren die Fotografie revolutionierte, weil die spezifische Apparatekonstruktion und der charakteristische photochemische Filmaufbau eine Filmentwicklung in der Dunkelkammer überflüssig machten, wurde damit eine raum-zeitliche Verkürzung zwischen fotografischer Aufnahme und fotografischem Bild sowie deren sofortiger Abgleich möglich. So wirkte das Verfahren der One-Step-Photography beschleunigend in nahezu alle Lebensbereiche des Alltags, der Kunst und der Wissenschaft hinein – bis sich im Zuge zunehmender Verbreitung digitaler Bildproduktionen ihre Wirkung ins Gegenteil verkehrte. Die neuen technischen Möglichkeiten hätten das Medium beinahe vollständig zum Verschwinden gebracht, wenn das nicht von einer (Gegen-)Bewegung analog-begeisterter Kreativer, Künstlerinnen und Künstler verhindert worden wäre, vor allem mit dem Impossible-Projekt der Jahre 2008/2010. Gegenwärtig scheint gerade die entschleunigende Qualität des Sofortbildes zu einer wieder anwachsenden Bedeutung der analogen Sofortbildfotografie zu führen.

In diesem Seminar werden wir die alten Kameras reanimieren und experimentell die Potentiale und Grenzen dieses Mediums ausloten. Ausgehend davon können erste Erprobungen dessen, was Sofortbild heißen mag, in die eigene Praxis führen oder als begleitende Verfahren in eigene Projekte eingebunden werden. Der Sofortbildfotografie als Medium in der künstlerischen Praxis werden wir uns über ausgewählte Künstlerinnen und Künstler und deren sofortbildfotografische Arbeiten und Arbeitsweisen nähern und uns mit dem Spannungsfeld von Automatisierung und Handwerk, bzw. Handarbeit in kreativen Prozessen auseinandersetzen. Vor dem historischen Hintergrund der Erfindung und Weiterentwicklung der analogen Instant-Photographie lässt sich zudem in besonderer Weise eine Überschneidung von Kunst und Wissenschaft thematisieren.
 

„Fragen zur künstlerisch-wissenschaftlichen Forschung“
[Koethen]

Colloquium – modulübergreifend
Teilnahme und Termine nach persönlicher Rücksprache

Raum: 1610-321

Colloquium zu aktuellen Fragen der künstlerisch-wissenschaftlichen Forschung.
Literatur wird in der 1. Sitzung bekannt gegeben.
 

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2016/17

„Fragen zur künstlerisch-wissenschaftlichen Forschung“
[Koethen]

Colloquium – modulübergreifend
Teilnahme und Termine nach persönlicher Rücksprache

Raum: 1610-321

Colloquium zu aktuellen Fragen der künstlerisch-wissenschaftlichen Forschung.
Literatur wird in der 1. Sitzung bekannt gegeben.
 

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2016

Räume frei denken, Freiräume schaffen
[Koethen]

Modul SoPäd BA 4.2 / Modul ÄBuG Reflektiertes künstlerisches Experimentieren
BA SoPäd, ÄBuG
Seminar mit Theorie-Praxis-Verknüpfung (4 SWS) / (6 LP)

Kooperatives Seminar in der Exkursionswoche vom 17.-24.5.2016
Institut für Freiraumentwicklung (Wochenstegreif) / Institut für Gestaltungspraxis und Kunstwissenschaft (transdisziplinäre Gestaltungspraxis)

Raum: 1610-110 / 1610-008 / 1601- -126

Die beiden Achsen der Königsworther Straße und der großen Allee der Herrenhäuser Gärten verbinden mehrere Lernorte der Hochschule. Dazu gehören auch die Freiräume, die uns als Augenweide, Erholungsfläche, Rückzugsraum und Insprirationsorte dienen.

Das sind in einer Richtung die Freiflächen im Umfeld der ehemaligen Tanzschule Brakel (jetzt Haupthaus des IGK), etwa die Brücke über die Leine und die Wege an ihr entlang sowie der Hof und Garten der Villa Simon, und in der anderen der Georgengarten, der Skulpturengarten an der Herrenhauserstraße 2a oder die Mauergärten.

Wir erkunden die unterschiedlichen Orte und entwerfen Konzepte, wie diese in Wert gesetzt, konzeptuell miteinander verbunden und vorsichtig (z.T. temporär) für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können. Damit würde die Universität auch einen Beitrag zu ihrer Verankerung in den Stadtteilen und zur Verbindung ihrer Gärten mit dem Ensemble der Herrenhäuser Gärten leisten.

Spannend wird es sein, ob und auf welch verschiedene Weise sich KünstlerInnen und LandschaftsarchitektInnen der Thematik annähern. Sowohl ergebnisoffene als auch zielstrebige Vorgehensweisen haben ihre Berechtigung, die es zu reflektieren und auszuloten gilt.

Die transdisziplinäre Veranstaltung bietet Ihnen unterschiedliche fachliche Inputs und immer wieder Diskussionstreffen – darüber hinaus die Gelegenheit, in den Räumen des Instituts für Gestaltungspraxis und Kunstwissenschaft in der Königsworther Straße zu arbeiten. Das Zusammengehen der beiden Studienfächer ermöglicht Erkenntnisse der jeweils anderen wie auch der eigenen Denk- und Vorgehensweisen. Betreut werden Sie von beiden Instituten.

Als Seminarergebnis erarbeiten Sie eine Broschüre mit Text/Bild-Anteilen, einen Video- oder einen Audiobeitrag. Ihre Arbeiten können im look&think (Außenstelle des IGK am Rande des Gartens der Villa Simon) und zur Nacht der Wissenschaften öffentlich ausgestellt werden, wenn sie den entsprechenden Qualitätsvorgaben entsprechen.
 

Die Kultur der Reparatur – Materialien aus künstlerischer Sicht
[Koethen/Improda]

Modul SoPäd BA 4.2 / Modul SoPäd MA 1.2 / Modul BW PF 2.5 / Modul BW KM 3.1 / Modul BW KM 3.2 / Modul ÄBuG Reflektiertes künstlerisches Experimentieren / Modul ÄBuG Künstlerische Praxis zwischen Kunst/Vermittlung/Wissenschaft
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG
Seminar mit Theorie-Praxis-Verknüpfung (4 SWS) / (6 LP)

Do, wöchentl., 12:00-16:00
erster Termin: 07.04.2016

Raum: 1610-110 / 1610-008

Neben den auf der Hand liegenden technischen und ökonomischen Aspekten sollen in diesem Seminar vor allem die ästhetischen und gestalterischen Aspekte „nachhaltiger Reparaturen“ thematisiert werden. Nach der Reflexion von Beispielen der „Ruinen-Architektur“ und des Gebrauchsdesigns werden wir gestalterisch experimentieren und jeweils eigene Perspektiven entwickeln. Im Mittelpunkt stehen Wiederverwertungsprozesse, ein Denken in Kreisläufen sowie Aufmerksamkeit für Qualität und Materialien. Anhand ausgewählter Texte und durch das Einüben künstlerischer Verfahrensweisen fokussieren und diskutieren wir auch neue Formen der Wertschätzung von Dinglichkeit.

Der interdisziplinäre Ansatz kommt zum Tragen in einer Exkursion nach Bremen – Besuch des Fachbereichs Informatik (3D-Drucker) am 23.06. und in einer Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Romanischen Seminar zum Thema „Urbane Räume“ am 14.07.

Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.
 

„Fragen zur künstlerisch-wissenschaftlichen Forschung“
[Koethen]

Colloquium – modulübergreifend
Teilnahme und Termine nach persönlicher Rücksprache

Raum: 1610-321

Colloquium zu aktuellen Fragen der künstlerisch-wissenschaftlichen Forschung.
Literatur wird in der 1. Sitzung bekannt gegeben.
 

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2015/16

Brücke zur Kunst
[Koethen/Bube]

Modul BA 4.1 / Modul BW PF 2.5 / Modul BW KM 3.1 / Modul BW KM 3.2
MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG, KuWi
Seminar mit Theorie-Praxis-Verknüpfung (2 SWS) / (3 LP) - Teilnehmer/innenbegrenzung: 15

Fr, 14-tgl., 12:00-16:00
erster Termin: 16.10.2015

Raum: 1610 - 110 / 1610 - 008 / 1601 - -126

Eine Brücke zur Kunst zu bauen inspiriert als Metapher, ist jedoch nicht nur in jenem übertragenen Sinne gemeint, Zugang zum künstlerischen Raum zu eröffnen. Es gilt hier auch ganz wörtlich und materiell, eine konkrete räumliche Gegebenheit zu verändern: Zu überwinden ist die Höhe einer Gebäudestufe, um an einen für die Blicke von Passanten verborgen Ort zu gelangen. Dort ist ein kleiner, aber feiner Ausstellungsraum des Instituts für Gestaltungspraxis und Kunstwissenschaft zu entdecken, der nahe am LUH-Campus und inmitten der Stadt liegt. Dass dieser programmatisch „look & think“ genannte und mit einer langen Schaufensterfront versehene Raum nahezu unbekannt ist, soll sich mit der „Materialisierung“ einer temporär zu öffnenden „Brücke zur Kunst“ ändern. Indem ein für die Öffentlichkeit auffindbarer Zugang geschaffen wird, dürften die spannenden Präsentationen und Ausstellungen von Studierenden und Gastkünstlern künftig mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Das über 2 Jahre laufende Projekt wird in jedem Semester von einem Seminar begleitet. Die Veranstaltungen sind jedoch so konzipiert, dass eine Teilnahme an vorangegangenen Seminaren keine Notwendigkeit darstellt.

Im dritten Semester werden theoretische Fragestellungen vertieft und einzelne Gestaltungskonzeptionen weitergeführt. Den Spuren des Genius loci folgend, entfaltet sich ein Spannungsfeld, das eine Vielfalt an Aspekten berücksichtigt. So wird auch Bezug auf den parallel stattfindenden Realisierungswettbewerb durch Architekturbüros genommen. Gegenüber diesem professionellen Großprojekt lassen sich im Seminar Alternativen durchspielen und ein breiteres Spektrum an Möglichkeiten erproben.

Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.
 

Reparieren, Restaurieren, Umgestalten
[Koethen in Kooperation mit Improda]

Modul MA 1.1 / Modul BW PF 2.5 / Modul BW KM 3.1 / Modul BW KM 3.2
MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG
Seminar mit Theorie-Praxis-Verknüpfung (4 SWS) / (6 LP)

Do, 14-tgl., 12:00-16:00
Termine: 29.10., 12.11., 26.11., 10.12., 07.01., 21.01.
+ Blocktermine: Sa, 17.10. (12:00-18:00) / So, 18.10. (12:00-16:00) / Sa, 28.11. (12:00-18:00) / So, 29.11. (12:00-18:00)

Raum: 1610 - 110 / 1610 - 008 / 1601 - -126

Untersucht werden die Hintergründe und Potenziale einer „Kultur der Reparatur“, wie sie etwa der Münchner Generaldirektor des Deutschen Museums, Wolfgang M. Heckl in seinem gleichnamigen Buch (2013) vorgeschlagen hat - nicht zuletzt als Reaktion auf unsere exzessive Überfluss- und Wegwerfgesellschaft. Sein engagiertes Plädoyer für eine kulturkritische Haltung, sprich: aktiver Protest und ein nachhaltiger, ressourcenschonender Umgang mit den uns umgebenden produzierten Dingen, erlebt bereits neuen Aufschwung und ist durchaus interkulturell zu verorten. Ob als Re-cycling von Kleidungsstücken oder technischen Geräten (von Tonträgern über Küchenutensilien bis hin zu Computern und Handys), oder im Sinne des Up-cycling als aufwertender kreativer Umgang mit Wegwerfprodukten – ein ‚umgestaltendes Aufbereiten‘ findet Eingang in unsere Alltagsästhetik und Ästhetische Bildung. Es verändert ein sorglos konsumierendes Verfügen über die Dinge und erhebt durch seine bewusst ästhetisch-ethische Dimension (kunst)pädagogischen Anspruch.

In einem erweiterten Spannungsfeld zwischen (lokalen) Traditionen und globalem Design (i.w.S.) wollen wir der gelebten Vielfalt an kreativen Umwegen und spontanen Improvisationen auf die Spur kommen. Sowohl anhand konkreter Fragestellungen und beispielhafter Projekte als auch in theoretischen Recherchen und eigenen gestalterischen Experimenten werden künstlerische Spielräume ausgelotet und Erfahrungen zur Vermittlung nachhaltiger Praktiken thematisiert.

Gleich zum Auftakt gehen wir in medias res und widmen uns in einem Kompaktblock drei ausgewählten Fallbeispielen: einer Museumsausstellung zum Thema, einem zu reparierenden Kunstwerk, und einem Gebrauchsgegenstand, der zum kennzeichnenden Aushängeschild einer Institution umzugestalten ist.

Didaktische und methodische Aspekte der Kunstvermittlung am Beispiel des genannten Themenfelds
[Improda in Kooperation mit Koethen]


Aus fachdidaktischer Perspektive werden wir uns mit dem Phänomen des Reparierens, seinen ästhetischen Dimensionen, gestalterischen Aspekten und den (kunst-)pädagogischen Implikationen im Zusammenhang mit dem Prinzip Werkstatt (als Ort kreativen Denkens und Handelns) auseinandersetzen. Reparieren ist nicht nur kreativ und macht erfinderisch, es hat auch einen pädagogischen Anspruch, denn: „Wer repariert, setzt sich mit Dingen [seiner Lebenswelt] auseinander, begreift die Welt …“ (Heckl 2013) und das Geheimnis der inneren Zusammenhänge der Dinge, die deren Funktion und Bedeutung für unser Leben bestimmen. Im Wechselspiel mit eigenen ästhetischen Erprobungen werden Ansätze der Ästhetischen Bildung erarbeitet und Lern- und Erfahrungspotentiale ausgehend von konkreten ästhetischen Verfahren erörtert.

Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.
 

„Fragen zur künstlerisch-wissenschaftlichen Forschung“
[Koethen]

Colloquium – modulübergreifend
Teilnahme nach persönlicher Rücksprache

Termine:                                                                                                   
Mi, 21.10.2015, 17:00
weitere Termine n. Vb

Raum: 1610 - 321

Colloquium zu aktuellen Fragen der künstlerisch-wissenschaftlichen Forschung.
Literatur wird in der 1. Sitzung bekannt gegeben.
 

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2015

Brücke zur Kunst
[Koethen/Bube]

Modul B / Modul C / Modul PF 2.5 / Modul KM 3.1 / Modul KM 3.2
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG, KuWi
Seminar mit Theorie-Praxis-Verknüpfung (2 SWS) / (3 LP) - Teilnehmer/innenbegrenzung: 15

Termine:
Do, 16.04.2015, 12:00-16:00 
Mi, 29.04.2015, 17:00-19:00                                                                            
Do, 30.04.2015, 12:00-16:00
Do, 11.06.2015, 12:00-16:00
Do, 18.06.2015, 12:00-16:00
Do, 02.07.2015, 12:00-16:00
Do, 16.07.2015, 12:00-16:00

Raum: 1610 - 110 / 1610 - 008 / 1601 - -126

Eine Brücke zur Kunst zu bauen inspiriert als Metapher, ist jedoch nicht nur in jenem übertragenen Sinne gemeint, Zugang zum künstlerischen Raum zu eröffnen. Es gilt hier auch ganz wörtlich und materiell, eine konkrete räumliche Gegebenheit zu verändern: Zu überwinden ist die Höhe einer Gebäudestufe, um an einen für die Blicke von Passanten verborgen Ort zu gelangen. Dort ist ein kleiner, aber feiner Ausstellungsraum des Instituts für Gestaltungspraxis und Kunstwissenschaft zu entdecken, der nahe am LUH-Campus und inmitten der Stadt liegt. Dass dieser programmatisch „look & think“ genannte und mit einer langen Schaufensterfront versehene Raum nahezu unbekannt ist, soll sich mit der „Materialisierung“ einer temporär zu öffnenden „Brücke zur Kunst“ ändern. Indem ein für die Öffentlichkeit auffindbarer Zugang geschaffen wird, dürften die spannenden Präsentationen und Ausstellungen von Studierenden und Gastkünstlern künftig mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Das über 2 Jahre laufende Projekt wird in jedem Semester von einem Seminar begleitet. Die Veranstaltungen sind jedoch so konzipiert, dass eine Teilnahme an vorangegangenen Seminaren keine Notwendigkeit darstellt. Aufbauend auf den reflektierten Ortserkundungen und ästhetischen Experimenten der Einführungsveranstaltung werden im 2. Semester einschlägige Aspekte vertieft. In erneuter Verknüpfung von Theorie und Praxis gilt es, Ideen und Materialien gestalterisch (weiter) zu entwickeln, um die neu zu schaffende Raumsituation zu konkretisieren. In der Beschäftigung mit unterschiedlichen künstlerischen Auseinandersetzungen werden insbesondere Beispiele von Treppen und Brücken herangezogen und dabei die zeitgenössische Kunst in geeigneter Auswahl mehrdimensional beleuchtet und kritisch diskutiert.

Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.
 

Dazugehören und Offensein für das Andere oder: Inklusion und Diversität in der Kunst
[Koethen]

Modul B
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, ÄBuG (Ästhetisches Projekt)
Seminar mit Theorie-Praxis-Verknüpfung (4 SWS) / (6 LP) - Teilnehmer/innenbegrenzung: 15

Termine:
Fr. 17.4. 12.00-14.00 - Einführung
Sa. 18.4. 12.00-16.00
Mi. 27.- So. 31.5. 2015 - Intensivblock, jeweils 11:00-18:00
Fr. 19.6. 12:00 -16:00
Di, 30.6. 16:00- 20:00
Fr. 17.7. 12:00-14:00

Raum: 1610 - 110 / 1610 - 008

Das Seminar thematisiert die Notwendigkeit, Inklusion und Offenheit in einem inneren Zusammenhang zu sehen. Das soll am Beispiel des „Designs“ erörtert werden, welches sich als übergreifender Gestaltungsmodus einer vielgestaltigen Globalität ausweist. Ausgewählte Positionen, die sich aus interkulturellen Erfahrungen in Geschichte und Gegenwart speisen, spannen ein breites Reflexions- und Aktionsfeld auf. Die Beispiele werden in pointierenden Texten diskutiert und deren Kontexte in eigenen Gestaltungsübungen erkundet. Unterschiedliche Sichtweisen gewinnen so eine nachvollziehbare Begründung und lassen sich dennoch in Muster überführen, die Verbindungen zwischen Divergentem schaffen. Die Veranstaltung gliedert sich in 3 Blöcke und beginnt mit vorbereitenden Textauszügen, welche dem Zustandekommen einer offene Haltung sowie der Frage nachgehen, welchen Beitrag das Design i. w. S. leisten könnte. Dem folgt eine Zusammenarbeit mit der Gastkünstlerin Katja Sudec in der Pfingstwoche. Unter dem Titel „Inklusion und Kunst – Sprachen der Kunst als Brücke“ geht es darum, künstlerisch kollaborativ zu denken und zu wirken. Frau Sudec, Gründerin und Leiterin der unabhängigen Forschungs- und Lehrgruppe „Cooperate”, stellt ihre von der EU als „best practise“ ausgezeichnete Arbeit vor, die aus reichen Kenntnissen und vielfältigen Erfahrungen hinsichtlich heterogener Konstellationen schöpft. An ihre Projektvorstellung schließt sich der Intensiv-Workshop an: „Wie man kollaborativ tätig wird und alle Sinne gebraucht, um künstlerische Wege zu gehen?“. In gemeinschaftlicher Konzeptionierung einer Gruppeninstallation wird versucht, einen anschaulichen Beitrag zur „Brückenfunktion“ der Kunst zu leisten. Aus dieser sowohl eingeübten als auch reflektierten Teamarbeit heraus entwickeln sich wiederum Ausgangspunkte für individuelle Projekte, die gemeinsam besprochen und bei überzeugender Ausarbeitung im „look & think“ präsentiert werden. So entsteht zum Semesterende hin die Möglichkeit, den Themenzusammenhang des Seminars mit eigenen Erfahrungen zu unterfüttern und das fruchtbare Wechselspiel zwischen Theorie und Praxis zu erproben.

Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.
 

Transdisziplinäre Gestaltungspraxis (mit Studierenden der Landschaftsarchitektur)
[Koethen/Schrader]

Modul B
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd

Seminar (2 SWS) / (3 LP)

Termine:
13.05.2015, 14:00-18:00
10.06.2015, 14:00-18:00 
Tagesstehgreif (24 Stunden):
16.06.2015 um 17:00 Ausgabe der Aufgabe
17.06.2015 um 17:00 Abgabe der Arbeit
19.06.2015, 17:00 (voraussichtlich) - Rückgabegespräch für die Studierenden mit allen Dozentinnen
Nachbereitung:
20.06.2015, 10:00-14:00
30.06.2015, 16:00-20:00 (bzw. n.Vb.)

Raum: 1610 - 110

Durch Teilnahme an sogenannten Stehgreif-Übungen, die sich über 24 Stunden einem eingegrenzten Thema widmen, bieten wir IGK-Studierenden an, ein sowohl spontanes als auch konzentriertes gestalterisches Vorgehen kennenzulernen. Für diejenigen, die in der Exkursionswoche (Ende Mai) keinen Kompaktblock in künstlerischer Praxis belegen können, ergibt sich damit eine Alternative mit geringerer Stundenzahl (2 SWS im Verlauf des Juni). Am zentralen Termin (17. 6.) werden entweder eigene Gestaltungsversuche gewagt oder Entwurfsprozesse von Architektur-KommilitonInnen beobachtet und dokumentiert. Davor und danach sind jeweils 2 vierstündige Einführungs- und Nachbereitungstermine zu belegen, die ausschließlich für die Studierenden des Fachs Bildende Kunst konzipiert sind.

Gegenstand der künstlerischen Auseinandersetzung ist das räumliche und situative Spannungsfeld zwischen der kleinen „Stadtbrache“ am südwestlichen Eck des Königsworther Platzes und der von außen nicht einsehbaren IGK-Außenstelle „Look & Think“. Zur Vorbereitung der Stehgreifübungen dienen temporäre Kunstaktionen vor Ort, die exemplarischen Charakter haben. Verbunden mit eigenen situationsbezogenen und performativen Experimenten werden die Studierenden für konkrete Auseinandersetzungen sensibilisiert und erhalten sie Anregungen für künstlerische Bearbeitungen. Die beiden Nachbereitungstermine werten die Arbeitsprozesse und -Ergebnisse aus und reflektieren das Spektrum künstlerischer Weiterentwicklung. Abschließend geht es um die Möglichkeiten einer Präsentation im Look & Think, die an konkreten Beispielen diskutiert und ggf. realisiert werden.
 

Kunst und Kunstvermittlung – zwei Seiten einer Medaille?
[Koethen]

Colloquium (1 SWS) - modulübergreifend
Teilnahme nach persönlicher Rücksprache

Termine:                                                                                                                             
Mi, 15.04.2015, 16:00-20:00
Di, 02.06.2015, 15:00-19:30
Mi, 03.06.2015, 10:00-17:00

Raum: 1610 - 321

Arbeitstagung zum Thema am 2./3. 6. 2015. An beiden Tagen ist das DoktorandInnen-CO zu Gast in der Niedersächsischen Landesvertretung in Brüssel (s. a. Tagungsprogramm 2.6.: 15-19.30 u. 3.6.: 10-17.00) Einführungstermin: Mi. 15.4. 2015 16.00 - 20.00

Literatur wird in der 1. Sitzung bekannt gegeben.
 

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2014

Abstraktion - Konkretion
[Koethen]

Modul B / Modul E
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, ÄBuG, KuWi

Seminar mit Theorie-Praxis-Verknüpfung (4 SWS) / (6 LP) - Teilnehmerbegrenzung: 12

Termine:                                                                                                                 
Einführungstermin: Do, 10.04.2014, 14:00-16:00
Tagung: Mi, 16.4.2014, 14:00-18:00 & Do, 17.4.2014, 10:00-18:00
Exkursion: 16.-18.5. 2014 (17.5. Praxis vor Ort)
Intensivwoche: 10.-14.6. 2014

Raum: 1610 - 110 / - 008

Das Theorie-Praxis-Seminar gliedert sich in 3 Blöcke in Abständen von etwa 4 Wochen. Nach einer Einführung bildet die Tagung „Begegnungen zwischen Kunst, Philosophie und Wissenschaft“ den (öffentlichen) Auftakt. Rund um die Präsentation der abstrakten Aquarelle und Aphorismen der Künstler-Philosophin Marcella Tarozzi widmen sich Vorträge und Gespräche der Frage nach den Transformationen von Denken und Erfahrung in poetische und bildnerische Sprache. Anschließend geht es um Erprobungen in eigener Praxis (s. das 4-seitige Tagungsprogramm für den 16./17. April, das vorab ausführlich besprochen wird).

Der 2. Block führt unser Thema mit dem Seminar „Abstrakt-konkret: Ein Jahrhundert nicht-gegenständlicher Kunst” (Anne Kehrbaum) in einer Exkursion zusammen. Vom 16.-18. Mai besuchen wir die Museuminsel Hombroich incl. Langen Foundation und K20 Düsseldorf (Sonderausstellung: „Kandinsky, Malewitsch, Mondrian. Der weiße Abgrund Unendlichkeit“) und werden uns den dortigen Exponaten auch künstlerisch-praktisch annähern.

Der darauf folgende (praktische) Hauptteil des Seminars erweitert in maßgeblicher Weise unsere Erfahrungen mit Abstraktion und Konkretion, wie wir sie beim Skizzieren und Aquarellieren gewonnen haben. In einer Intensivwoche (in der vorlesungsfreien Zeit nach Pfingsten) werden wir uns eigens mit den Transformationen beim Drucken auseinandersetzen und damit ein ganz anderes künstlerisches Feld kennenlernen. Indem wir die Schweizer Künstlerin und Kunstpädagogin Claudia Niederberger - langjährige Kennerin vielfältiger Druckverfahren - als Gast begrüßen dürfen, wollen wir die kreativen Möglichkeiten dieses Bereichs in unserer Werkstatt erforschen und dabei auch die Rolle des „impliziten Wissens“ (tacit knowledge) reflektieren.

Literatur wird im Seminar angekündigt.
 

Forschungscolloquium
[Koethen]

Colloquium (1 SWS) - modulübergreifend
Teilnahme nach persönlicher Rücksprache

Termine:                                                                                                                             
Fr, 11.04.2014, 13:00-17:30
Mi, 21.05.2014, 12:30-17:00
Di, 17.06.2014, 15:00-20:00

Raum: 1610 - 321

Colloquium zu aktuellen Forschungsfragen und zum übergreifenden, für das Curriculum relevanten Thema „Kunstvermittlung.

Literatur wird in der 1. Sitzung bekannt gegeben.
 

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2013/14

Inklusion und Diversität oder: über das Einüben von Perspektivwechseln und die Kreativität der Kunst
[Koethen]

Modul B / Modul E / Modul PF 2.5 / Modul KM 3.2
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG

Seminar mit Theorie-Praxis-Verknüpfung (4 SWS) / (6 LP) - Teilnehmerbegrenzung: 10

Termine:                                          Raum: 1610 - 110 / - 008
Mi, 30.10.2013, 18:00-21:00
Do, 07.11.2013, 11:00-15:00
Fr, 08.11.2013, 11:00-15:00
Sa, 09.11.2013, 12:00-17:00
So, 10.11.2013, 12:00-17:00
Do, 19.12.2013, 11:00-15:00
Fr, 20.12.2013, 11:00-15:00
Sa, 21.12.2013, 13:00-16:00
Do, 09.01.2014, 11:00-15:00
Fr, 10.01.2014, 11:00 -15:00
Sa, 11.01.2014, 13:00-16:00

Der Schriftsteller Christopher Kloeble schrieb ein Drehbuch zum Thema Inklusion, das zu einem erfolgreichen Film mit dem Titel „Gemeinsam anders“ führte. Im ARD und im Kultursender Arte ausgestrahlt, rückte der Film in den Fokus von Bildungsdebatten, insbesondere über die Diskrepanz von Theorie und Alltagspraxis. Wir nehmen die filmische Darstellung zum Ausgangspunkt eines Seminars, das Filmanalyse und Interpretation mit weitergehenden kulturwissenschaftlichen Überlegungen und eigenen gestalterischen Versuchen verbindet. Nach der einführenden Filmpräsentation und einer Gesprächsrunde mit „Inklusionserfahrenen" aus Sonderpädagogik und Kunsttherapie geht es um eine Differenzierung von Begrifflichkeiten und um ausgewählte künstlerische Beispiele, die das Thema Diversität ins Spiel bringen. Sie werden in Wechselwirkung mit den Alltags- und ästhetischen Erfahrungen der TeilnehmerInnen untersucht und führen im Fortlauf des Seminars zu reflektierten eigenen Gestaltungsansätzen. Diese können auch in Kleingruppen und in Kooperation mit Gertrud Schrader ausgearbeitet werden.

In Erweiterung des Praxisangebots wird der Gastkünstler Mehmet Alagöz (asoc. Prof. Muhammet Alagöz, AIBÜ Fakultät der Schönen Künste, Bolu/Türkei) einen Wochenendkurs in Farbzeichnung/Malerei anbieten. Er beschäftigt sich seit langem mit dem Thema Migration und vermittelt uns ein Stück gelebter Integration und Inklusion. Interessierte Studierende sind eingeladen, sich unter fachkundiger Anleitung der ausdrucksvollen Gestaltung des Menschen (Figur und Portrait) zu widmen und die dabei gewonnenen Fertigkeiten anschließend in der Werkstatt zu vertiefen und/oder mit medialen Darstellungen zu verknüpfen (mixed media).

Literatur wird im Seminar angekündigt.
 

Forschungscolloquium
[Koethen]

Colloquium (1 SWS) - modulübergreifend
Teilnahme nach persönlicher Rücksprache

Termine:                                          Raum: 1610 - 308
Mi, 13.11..2013, 14:00-19:00
Mi, 18.12.2013, 10:00-14:00
Mi, 08.01.2014, 13:00-18:00
weitere Termine in Absprache

Vorstellung und Diskussion von Fragestellungen in der Kunstwissenschaft unter Einbeziehung künstlerisch-wissenschaftlicher Forschungsansätze.

Literatur wird in der 1. Sitzung bekannt gegeben.
 

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2013

Mediale und materiale Bildräume
[Koethen]

Modul B / Modul C / Modul D / Modul E / Modul KM 3.1 / Modul KM 3.2
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG

Seminar mit Theorie-Praxis-Verknüpfung (4 SWS) / (4-6 LP) - Teilnehmerbegrenzung: 10

Termine:                                          Raum: 1610 - 110
Do, 11.04.2013, 17:00 (Einführung - verpflichtende Teilnahme)
Fr, 12.04.2013, 12:00 - 17:00
Sa, 13.04.2013, 12:00 - 17:00
So, 14.04.2013, 12:00 - 17:00
Di, 21.05.2013, 10:30 - 16:30
Mi, 22.05.2013, 10:30 - 16:30
Do, 23.05.2013, 10:30 - 16:30
Fr, 24.05.2013, 10:30 - 16:30
Sa, 25.05.2013, 10:30-16:30
zzgl. Abschlussbesprechungen im Juni/Juli nach Vereinbarung

Ausgangspunkt des Seminars ist die Differenz zwischen der Wahrnehmung des Realraums und der ästhetischen Erfahrung bildnerischer Räume. Erstere bedarf der künstlerischen Übersetzung, sei es in virtuell oder materiell gestaltete Bildlichkeit. Der konzentrierte Einstieg dient dem Erfassen und Reflektieren von Körperperspektive, Eigen- und Fremdräumen. Im gleichen Zuge lernen wir auch mediale Spielräume kennen und erkunden deren Gestaltungspotenziale. Unter fachlicher Anleitung werden spontan Darstellungsmöglichkeiten erprobt.

In der Exkursionswoche nach Pfingsten folgt ein Kompaktblock, der sich dem Verhältnis von Immaterialität als Wirkungsweise und Materialität als Modus des Hervorbringens widmet. Dabei rücken auch unterschiedliche Konnotationen von Transparenz in den Fokus - gleichsam unter der Hand, während wir bildnerisch die Qualität des Aquarellierens als kreativen Prozess kennenlernen. Dazu bemerkt die Künstlerin Sabine Amstad: „Beim Aquarellieren können verschiedene Haltungen eingenommen werden: sowohl Vorgänge geschehen zu lassen, die dem wässrigen Wesen des Aquarells eigen sind, auf diese spontan zu reagieren, als auch bewusst gestaltend die spezifischen Möglichkeiten des Aquarells einzusetzen. Beim Aquarell bliebt der Entstehungsprozess des Bildes sichtbar.“ Nach dem Experimentieren mit Farbe sowie diversen Gerätschaften und Verfahren der Malerei werden das (Ein)Üben und seine sichtbaren Ergebnisse sorgfältig analysiert.

Organisiert in inhaltlichen Blöcken geht es in der Veranstaltung sowohl um intensive Kunstpraxis als auch um theoretisch übergreifende Fragestellungen. Im medialen Bereich findet eine Kooperation mit der Doktorandin Anja Teske statt, im Experimentierfeld Farbe/Malerei mit der oben zitierten Schweizer Gastkünstlerin, die sowohl als Hochschuldozentin als auch als Kunsttherapeutin tätig ist.

Literatur wird im Seminar angekündigt.

Modelle der Kunstvermittlung in praktischer Erkundung -
Eine Kooperation mit dem KUNSTVEREIN HANNOVER
[Koethen / Improda / Schrader]  

Modul A-E / Modul PF 2.5 / Modul 3.1 / Modul 3.2
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG
Seminar mit Theorie-Praxis-Verknüpfung (3 SWS) / (3-5 LP) - Teilnehmerbegrenzung: 12

Mi, wöchentl., 14:00 - 16:00 & Blocktermine nach Absprache, erster Termin: 03.04.2013, Raum: 1610 - 110

Das Seminar hat zum Ziel innovative Vermittlungsangebote zu erarbeiten, die sich konkret auf eine Ausstellung im KUNSTVEREIN HANNOVER beziehen. Das Projekt mündet im Juli 2013 in einer Abendveranstaltung für Studierende und junge Erwachsene. Im Seminar werden Formen aktueller Kunstvermittlung und das Programm des KUNSTVEREIN HANNOVER vorgestellt. Die Seminararbeit basiert auf der Spezifik künstlerischen Denkens und Experimentierens und führt zur Entwicklung konkreter Angebote in der Auseinandersetzung mit den Werken der Ausstellung. Entwicklung und Verlauf der Veranstaltung verstehen sich als kreative Aufgabe, die von offener Wahrnehmung und gestalterischen Kompetenzen getragen ist. Das Seminar richtet sich an Master-Studierende und ist auch für das Modul D im Bachelorstudium zu empfehlen, ggf. nach persönlicher Rücksprache.

Literatur wird im Seminar und über Stud.IP bekannt gegeben.

 

Forschungscolloquium
[Koethen]

Colloquium (1 SWS)
Teilnahme nach persönlicher Rücksprache

Termine:                                          Raum: 1610 - 308
Mi, 15.05.2013, 14:00 (Gasteinaldung: Forschungsstand Kunstvermittlung)
weitere Termine in Absprache

Modulübergreifend werden aktuelle Themen behandelt und auf ihren fachspezifischen Forschungsgehalt überprüft

Literatur wird in der 1. Sitzung bekannt gegeben.

 

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2012

Künstlerische Prozesse im medialen Transfer
[Koethen]

Modul B / Modul C / Modul KM 3.1 / Modul KM 3.2
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG
Seminar mit Theorie-Praxis-Verknüpfung (4 SWS) / (4-6 LP) - Teilnehmerbegrenzung: 10

Termine:                                          Raum: 6303 - 403
Fr, 20.04.2012, 12:00 - 17:00
Sa, 21.04.2012, 12:00 - 17:00
Zwischentermin: Di, 24.04.2012, 14:00 (Reflexion Workshop Malerei) u.n.Vb.
Mi, 30.05.2012, 12:00 - 17:00 (Exkursionswoche)
Do, 31.05.2012, 12:00 - 17:00 (Exkursionswoche)
Fr, 01.06.2012, 12:00 - 17:00 (Exkursionswoche)
Sa, 02.06.2012, 12:00 - 17:00 (Exkursionswoche)
Fr, 13.07.2012, 12:00 - 17:00
Sa, 14.01.2012, 12:00 - 17:00

In den Seminarblöcken geht es sowohl um ein Durchlaufen und Reflektieren bildnerischer Gestaltungsweisen als auch um das Konzipieren adäquater Vermittlungsformen. Während wir uns künstlerisch auf die Spannung zwischen Arbeiten auf der Bildfläche und Inszenierungen im realen Raum konzentrieren, steht im kreativen Transfer das Verhältnis von Präsenzerfahrungen zu den Möglichkeiten des e-learning (blended learning) im Mittelpunkt. Begleitend werden theoretische Fragen zur ästhetischen Wahrnehmung und Aneignung von Wirklichkeit erörtert. Das Seminar beginnt mit einer Art Workshop zum Thema Malerei, zu dem wir die chilenische Gastkünstlerin Vivian Scheihing begrüßen dürfen. In Gesprächen und eigenen Übungen entdecken wir neben der Linie vor allem die Farbe - auch als Trägerin unbewusster Vorgänge. Die doppelte Blockveranstaltung während der Exkursionswoche gilt der Spezifik von Räumlichkeit, die sich in vielfältiger Weise in Erfahrung bringen lässt. Bei diesem Thema geht es insbesondere um die mediale Erkundung, wobei eine Kooperation mit der Künstlerin und Doktorandin Anja Teske stattfindet. Zum Abschluss skizzieren wir aus den erarbeiteten Bereichen ein künstlerisch-mediales Vermittlungskonzept.

Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.

Forschungscolloquium
[Koethen]

Colloquium (1 SWS)
Teilnahme nach persönlicher Rücksprache

Termine:                                          Raum: 6303 - 402
Fr, 13.04.2012, 15:00 - 18:00
Sa, 14.04.2012, 11:00 - 14:00
Di, 17.04.2012, 15:00 - 18:00

Parallel zum Festival der Philosophie werden Fragestellungen aus der Kunst-Produktion und -Rezeption auf ihre übergreifenden theoretischen Zusammenhänge und methodischen Fundierungen hin untersucht.

Literatur wird in der 1. Sitzung bekannt gegeben.

 

Veranstaltungen im Wintersemester 2011/12

Künstlerisches Material II                                                                                                                  Koethen
Weiterführung der im SoSe 2011 begonnenen Arbeiten und Vertiefung der künstlerischen Praxis;
Neueinstieg nach Rücksprache möglich

Modul B
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, ÄBuG, KuWi
Seminar (2 SWS) / (2-3 LP) - max. Teilnehmer: 10

Termine:                                          Raum: 6303 - 403
Mo, 17.10.2011, 12:00 - 16:00
Mo, 24.10.2011, 12:00 - 16:00
Mo, 31.10.2011, 12:00 - 16:00
Mo, 12.12.2011, 12:00 - 16:00
Mo, 09.01.2012, 12:00 - 16:00
Mo, 16.01.2012, 12:00 - 16:00
Mo, 23.01.2012, 12:00 - 16:00

Nach der anfänglichen Sichtung, qualitativen Wahrnehmung und dem Durchspielen von möglichen Assoziationsräumen der vielen vorgefundenen Dinge befassten wir uns im vorangegangenen Semester mit dem (Er)Finden und Erproben von Ordnungen für eine zukünftige Archivierung der angesammelten künstlerischen Materialien. Die daraus hervorgegangenen Vorschläge (Differenzierungen, Typisierungen und Systematisierungen) für eine gut zugängliche Aufbewahrung und anschauliche Präsentation (animierende und/oder exemplarische Sichtbarkeit) gehen als Basismaterial in das Seminar „Auszug...“ von Gertrud Schrader ein. Die parallel dazu erfolgten künstlerischen Gestaltungsversuche dürfen nun weitere kreative Prozesse in Gang setzen: mit einem erneuten In-Beziehung-Treten mit den Dingen/Materialien werden die vorläufigen Ordnungen erprobt und gleichzeitig neue gestalterische Experimente gewagt. Dabei berühren wir auch theoretische Aspekte des Plastischen (im weitesten Sinne). „Jeden Abend sollte ich Strandgut sammeln, einen Schuh, eine Koskosnuss, und mit den Dingen sprechen - weil es das Denken flüssig macht ...“ (Agus Nur Amal, indonesischer Künstler über seine „Ausbildung“ zum Objekttheater).

Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.

 

Künstlerisch-wissenschaftliche Forschung aus dem Blickwinkel                                         Koethen
inter- bzw. transkultureller Bildung

Modul C / Modul KM 3.1-3.2
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG, KuWi
Colloquium (2 SWS) / (2-3 LP) - max. Teilnehmer: 10

Termine:                                          Raum: 6303 - 403
Fr, 14.10.2011, 12:00 - 17:00
Fr, 28.10.2011, 12:00 - 17:00
Fr, 16.12.2011, 12:00 - 17:00
Fr, 13.01.2012, 12:00 - 17:00
Fr, 27.01.2012, 12:00 - 17:00

Ausgehend von der Fruchtbarkeit des Perspektivenwechsels zwischen künstlerischer Praxis und theoretischem Diskurs widmet sich das Colloquium nicht nur der darin enthaltenen Interdisziplinarität zwischen Kunst und „ihren“ Wissenschaften, sondern auch dem Spannungsfeld transkultureller Bildungsprozesse. Mit diesem Augenmerk gilt es auch jene disparaten Potenziale aufzuspüren, die sich erst in der Auseinandersetzung mit anderen Kulturkreisen zeigen. So wird ein Schwerpunkt im Aufeinandertreffen der eher westlichen Haltung experimenteller Offenheit mit anderen (traditionelleren) Auffassungen von Bildung(sgütern) liegen, wie sie in den östlichen Kulturkreisen meist vorherrschen. Durch genauere Untersuchungen könnten sich hier unerwartete Verschiebungen und eine neue Komplexität ergeben. Am Colloquium wird unsere chinesische Gastkünstlerin teilnehmen.

Nach Rücksprache ist die Teilnahme am Colloquium auch für Modul B anzurechnen.

 

Examens- und DoktorandInnen-Colloquium                                                                                  Koethen

Colloquium (1 SWS)
Teilnahme nach persönlicher Rücksprache

Termine:                                          Raum: 6303 - 402
Mi, 02.11.2011, 14:00 - 18:00
Mi, 21.12.2011, 14:00 - 18:00
Mi, 11.01.2012, 14:00 - 18:00
Mi, 25.01.2012, 14:00 - 18:00

Diskussion aktueller Forschungsfragen.

 

Veranstaltungen im Sommersemester 2011

Künstlerisches Material                                                                                                                      Koethen

Modul B & Modul BW PF 2.5 / KM 3.2
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG, KuWi
Seminar (2 SWS) / (2-3 LP) - max. Teilnehmer: 12

Termine:                                          Raum: 6303 - 403
Sa, 16.04.2011, 12:00 - 16:30
So, 17.04.2011, 12:00 - 16:30
Mo, 18.04.2011, 12:00 - 16:30
Mo, 20.06.2011, 12:00 - 16:30
Mo, 04.07.2011, 12:00 - 16:30

Heutzutage kann alles zu künstlerischem Material werden. Dennoch bedarf es einer Orientierung, wenn man Dinge in den Blick nimmt oder sie verwirft: Was lohnt sich zu sammeln, zu ordnen oder weiterzuverarbeiten? Gemeinsam nehmen wir in Augenschein, was in unseren Archiven vorhanden ist, lernen zu qualifizieren und zu wählen und bereiten geeignete Unterbringungs- und Präsentationsformen für künstlerische Materialien vor.

 

Bildende Kunst und kunstbezogene Wissenschaft                                                                    Koethen

Modulübergreifend
für ExamenskandidatInnen und DoktorandInnen
Kolloquium (2 SWS)  

Termine:
Fr, 08.04.2011, ab 12:00, Raum: 6303-403
Fr, 15.04.2011, ab 12:00
Fr, 24.06.2011, ab 12:00
Fr, 08.07.2011, ab 12:00

Was bedeutet es, künstlerisch zu forschen bzw. künstlerisch-wissenschaftlich zu arbeiten, und inwieweit berührt diese Frage- und Problemstellung das Thema Bildung? Ausgehend von aktuellen Positionen und Kontroversen wird der fachliche Diskurs eingehend erörtert und in exemplarischen Projekten vorgestellt.

Die Teilnahme am Kolloquium ist nur nach persönlicher Rücksprache möglich.

 

Veranstaltungen im Wintersemester 2010/11

Grundlegungen des künstlerischen Arbeitens                                                                             Koethen

Modul B / E / KM 3.2
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, LS, LGHR, D, ÄBuG, MA BW
Seminar (4 SWS) / (3-6 LP) - max. Teilnehmer: 10

Termine:                                          Raum: 6303 - 403
Mo, 25.10.2010, 14:00 - 18:00
Sa, 30.10.2010, 12:00 - 18:00
Mo, 08.11.2010, 12:00 - 18:00
Sa, 13.11.2010, 12:00 - 18:00
Mo, 15.11.2010, 12:00 - 18:00
Sa, 29.01.2011, 12:00 - 18:00
Mo, 31.01.2011, 12:00 - 18:00
Sa, 05.02.2011, 12:00 - 18:00

An Beispielen der künstlerischen Versuche von Studienanfängern und Fortgeschrittenen wird das unser Fach kennzeichnende ergebnisoffene Arbeiten sowohl eingeübt als auch an den im Verlauf des Seminars entstehenden Ergebnissen überprüft. In diesem (Lern)Prozess dienen die individuell eingebrachten Ausgangspunkte als konkretes bildnerisches Material, um ihre Einbettung in die jeweilige Lebenswirklichkeit zu reflektieren und gleichzeitig ihren kontingenten Charakter aufzuweisen. Indem die unterschiedlichen gestalterischen Versuche in ihren spezifischen Potenzialen weiterzuentwickeln sind, gewinnt das Experimentieren einen hohen Stellenwert, was auch theoretisch einsichtig gemacht wird. Vorgestellt werden im Seminarkontext ein anschauliches Modell künstlerischen Denkens und Handelns und eine begriffliche Annäherung an das, was eine künstlerische Konzeption auszeichnet. Die künstlerische Praxis findet in Kooperation mit den Werkstätten des Instituts statt.

Bemerkung: Seminar mit Theorie-Praxis-Verknüpfung, auch Studien-/Prüfungsleistungen in C.
Literatur: Ausgewählte Textpassagen werden im Seminar bekannt gegeben.
 

Veranstaltungen im Sommersemester 2010

Wahrnehmung und Verstehensprozesse in Kunst und Gestaltung – Zeichnung, Fotografie und Malerei als Aneignung von Wirklichkeit                                                                              Koethen / Bube

Seminar (2 SWS) / (2-3 LP)
Termine: Fr 09.04.2010,12:00-14:00 (Einführung); 16.04., 07.05.,14.05., 04.6. ,9.07., 12:00-16:00; Sa. 05.06.10; 10:00-16:00; Raum: 6303-403
LGHR, LS, D, ÄB, ÄBuG, KuWi, GHS, SEN, BASopäd/MEd LSopäd Modul B, C, D, E, Ästhetisches Projekt

Wahrnehmung als schöpferisch-aktives Erkennen («für wahr-Nehmen») ist die Grundlage zum Verstehen. Diese kreative Rolle des Entdeckens der Phänomene verliert sich in den Aneignungsprozessen des Alltags, die üblicherweise auf Bewältigung und Routine ausgerichtet sind. Die Tendenz zum Verlust ist nicht abwendbar; deshalb kommt der Erhaltung und Wiedergewinnung des Differenzierungsvermögens zentrale Bedeutung zu. Es steht für die Erneuerung des sinnlich-geistigen Spielraums zu Beginn einer jeden gestalterischen Tätigkeit. Das Entautomatisieren der Wahrnehmung kann über die Auseinandersetzung mit Begriffen und Bildern – etwa in kunstwissenschaftlichen Texten -, aber auch mit dem Trainieren der Aufmerksamkeit in der eigenen gewohnten Umgebung geschehen. Grundlage der Veranstaltung ist so die Wechselbeziehung zwischen theoretischen Erkenntnissen und praktischem Handeln (Künstlerisches Experimentieren, konzeptuelle Überlegungen und individuelle Gestaltungslösungen). In dieser Verzahnung von ästhetisch-künstlerischer Praxis mit wissenschaftlicher Reflexion richtet sich das Seminar insbesondere auch an Studierende der Module D und E (Bachelorstudiengang Sonderpädagogik bzw. Masterstudiengang Lehramt für Sonderpädagogik) - zur Betreuung bei der Erarbeitung der eigenen künstlerischen Projekte.

Teilnehmerbegrenzung: 12 Studierende

 

LEBENSLÄNGLICHe Auseinandersetzung mit Wirklichkeit - abschließender Teil III: Dokumentation und Präsentation im Internet                                                                     Koethen / Eser

Seminar (2 SWS) / (2-3 LP)
Termine: Sa 10.4.2010 und Sa 15.5., 12:00-16:00; Mo 12.4., 17.5., 7.6., 11:00-15:00 sowie 2 weitere Blöcke im Juli nach Absprache; Raum: 6303-403
ÄB, ÄBuG, KuWi, BASopäd/MEd LSopäd, Ästhetisches Projekt, Modul C, A und B nach Rücksprache

Ästhetische Prozesse und ihre Entwicklung zu überzeugenden künstlerischen Arbeiten waren die Grundlage; sie in einer Ausstellung an drei Orten zu organisieren und die bildnerischen Leistungen sowohl einzeln als auch im räumlichen Zusammenhang sichtbar zu machen, ergaben den zweiten Schritt. Ein Drittes - nach der erfolgreichen „Schau vor Ort“ - ist die Dokumentation der wesentlichen Schritte künstlerischen Lernens, die die vielfältigen Reflexions- und Rezeptionsprozesse einzubeziehen vermag. Als Viertes eröffnen sich nun Spannungsfelder zwischen realer und virtueller (Internet)Präsentation sowie zwischen bildlicher und textlicher Darstellung, die eine neue Kommunikationsebene verlangen. Ein gemeinsam erarbeitetes anschauliches Modell ästhetischen Lernens vom Kunstprozess bis zur dokumentarischen Präsentation soll nach diesem letzten Teil des Seminars den zukünftigen Studierenden zur Verfügung stehen. Semesterprogramm: Auswertung (der Fragebögen, Fotosequenzen, ersten Texte usw.) und Zusammenfassung des vielschichtigen künstlerischen wie organisatorischen Lernprozesses in der Entwicklung einer adäquaten Dokumentationsform via Bild und Text (unter www.lebenslaengliche.uni-hannover.de). Auch in diesem Bereich gilt, dass künstlerische Praxis mit theoretischen Diskursen und Vermittlungsfragen verknüpft wird und abschließend eine anschauliche Möglichkeit bietet, sich mit der künstlerisch-wissenschaftlichen Vorgehensweise auseinanderzusetzen.

 

 

Veranstaltungen im Wintersemester 2009/2010

Künstlerisch forschen? - "Wobei Sehen und Wissen (oder Verstehen) in Korrespondenz stehen und sich gegenseitig regenerieren" (Paul Valery)                                                         Koethen

Colloquium (1 SWS) - Nur nach persönlicher Voranmeldung
Leistungsschein für Modul C und Ästhetisches Projekt möglich
Do, wöchentlich, 15:00 - 16:00, 05.10.2009 - 30.01.2010, Raum: 6303 - 403

Zur Diskussion stehen aktuelle Fragen nach dem Stellenwert von Bildlichkeit und Sprache, nach der Möglichkeit ihrer gegenseitigen Erhellung und nach den Wechselwirkungen zwischen Theorie und Praxis im Forschungsprozess. Bei der Erarbeitung der Thematik ist die künstlerisch-wissenschaftliche Text- und Videosammlung heranzuziehen, zu systematisieren und zu ergänzen. Geeignete Impulse und Bild-Text-Bausteine können im anschließenden Seminar (Improda) aufgegriffen und als kompetenter Umgang mit ästhetischem Fachwissen vermittelt werden.
 

LEBENSLÄNGLICHe Auseinandersetzung mit Wirklichkeit - Teil II                                Koethen / Eser

Seminar (3 SWS)
Modul A, B, C
(neue TeilnehmerInnen sowie Leistungsscheine nur nach Rücksprache)
Blocktermine: Fr, Raum: 6303 - 406
Die Veranstaltung beginnt am Mi, den 07.10.2009, um 12:00 Uhr.

Das Modellprojekt der Ausstellung LEBENSLÄNGLICHe als ‚Teamarbeit der Generationen’ geht als gemeinsames Seminar von Studienanfängern und berufserfahrenen älteren Menschen in die zweite Runde. An verschiedenen Orten in der Innenstadt Hannovers werden Arbeiten gezeigt, die bewusst weiter ausgreifen als nur den krönenden Abschluss qualifizierender fachlicher Ausbildung zu repräsentieren. Die Bilder und Installationen zeugen vielmehr von jenen vielfältigen Lebenserfahrungen und unvorhergesehenen Wandlungsprozessen, die die künstlerische Tätigkeit mit der Wahrnehmung unserer vielschichtigen Wirklichkeit verbindet. In konsequenter Weise und quer zu den Medien wird die künstlerische Praxis mit theoretischen Diskursen und Vermittlungsfragen verknüpft und bietet eine anschauliche Möglichkeit, sich mit der künstlerisch-wissenschaftlichen Vorgehensweise auseinanderzusetzen. Programm in Teil II: Ausstellungsrealisierung, begleitende Reflexion der Spezifik künstlerischer Produktion und öffentlicher Rezeption von Kunst; Abschluss der Organisationsprozesse des Ausstellens nach den Richtlinien des Projektmanagements und Übernahme dieser Kriterien für die Realisierung einer Dokumentation; Auswertung der vielschichtigen Lernprozesse und Konzeption einer adäquaten Dokumentationsform qua Bild und Sprache; Ausblick auf ein (virtuelles) Wandern an andere spezielle Ausstellungsorte.
 

Veranstaltungen im Sommersemester 2009

Virtualität und Dinglichkeit                                                                                                      Koethen / Bube

Seminar (2 SWS) / (3-6 LP)
Modul B1, B2, B3, oder C1, C2, C3
Do, 14-täglich, 10:00 - 14:00, 02.04.2009 - 04.07.2009, Raum: 6303 - 403

Virtuelles Leben in Form von virtuellem Denken und virtuellem Geld sind uns in jüngster Zeit vertraute Begriffe geworden. In unserer Erfahrung korrespondieren die unbegrenzten Spiel-Räume des Virtuellen jedoch mit den Härten konkreter Lebensrealität. Das hierin liegende Spannungsfeld wird theoretisch und praktisch aufgegriffen - mit Verweis auf die Vorlesung „Virtuelle Welten und ästhetische Erfahrung" im letzten Sommersemester.Im theoretischen Teil werden anhand exemplarischer Werke unterschiedliche Wirklichkeitskonstruktionen und -wahrnehmungen in der Kunst thematisiert. Im Mittelpunkt dabei steht die Konfrontation mit virtuellen und materiellen (Schein-)Welten sowie die Verunsicherung oder Erweiterung festgefügter Wirklichkeits-muster u.a. durch Simulation, Imitation oder gesteigerte Illusion.Globaler Maßstab und technische Potenziale lassen die ortsgebundene Dinglichkeit schwerfällig aussehen. Statt sie wie Sperr- und Restmüll der beschleunigten Welt zu entsorgen, widmen wir uns im praktischen Teil eigens den „Leichen im Keller". Das ist durchaus wörtlich zu nehmen und bezieht sich auf einen konkreten Ort, an dem abgelegte Alltags- u. Gebrauchsmaterialien lagern, die neuer Ideen zur künstlerischen Verwendung harren. Indem diese Dinge unsere Vorstellungswelten - inclusive der Verließe des Unbewussten - anregen, entsteht ein produktiver Spannungsraum zwischen Spurensicherung und den Möglichkeiten zu Neu-Inszenierungen, die sich bis ins Virtuelle hinein verlängern lassen.

 

LEBENSLÄNGLICHe Auseinandersetzung mit Wirklichkeit - Erarbeitung von Organisationsprozessen am Beispiel einer Ausstellung                                                Koethen / Eser

Seminar (2 SWS) / (3 LP)
Modul A1, A2, A3 oder B1, B2, B3 oder C1, C2, C3
Fr, 14-täglich, 12:00 - 14:00 (zusätzliche Blocktermine), 03.04.2009 - 04.07.2009,
Raum: 6303 - 406
Die Einführungsveranstaltung am 03.04.2009 beginnt jedoch schon um 10:00!

Unter dem Stichwort „Teamarbeit der Generationen" werben Unternehmen neuerdings für altersgerechte Arbeitsgruppen, die vermehrt durch Normalität gekennzeichnet sein sollten und keine Seniorenkonzepte erfordern. Im universitären Bereich der ästhetischen Bildung ist eine produktive Integration verschiedener Altersgruppen seit langem Realität und findet Niederschlag in gemeinsamen Seminaren von Studienanfängern und berufserfahrenen älteren Menschen.Ergebnisse solcher „Gemeinschaftsveranstaltungen" werden im oben genannten Ausstellungsprojekt der Öffentlichkeit vorgestellt. Studierende und Alumni zeigen Arbeiten, die bewusst weiter ausgreifen als nur den krönenden Abschluss qualifizierender fachlicher Ausbildung zu repräsentieren. Ihre Bilder und Installationen zeugen vielmehr von jenen vielfältigen Lebenserfahrungen und unvorhersehbaren Wandlungsprozessen, die die künstlerische Tätigkeit mit der Wahrnehmung unserer vielschichtigen Wirklichkeit verbindet. In konsequenter Weise und quer zu den Medien wird die künstlerische Praxis mit theoretischen Diskursen und Vermittlungsfragen verknüpft und bietet eine anschauliche Möglichkeit, sich mit der künstlerisch-wissenschaftlichen Vorgehensweise auseinanderzusetzen. Das Seminar erlaubt den TeilnehmerInnen, den Organisationsprozess einer Ausstellung selbst mitzuerleben und zu gestalten. Anhand von Richtlinien aus dem Projektmanagement und mit konkreter Hilfestellung werden für April und Mai Arbeitsgruppen gebildet, die die Felder Ausstellungsbetreuung, wissenschaftliches Begleitprogramm, Vernissage, Entwurf/Werbung/Druck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Verteilererstellung und Webauftritt jeweils eigenständig erarbeiten. Das erste Treffen legt die Seminartermine fest, an denen die Arbeitsprozesse gesichtet, die Ergebnisse zusammengefasst und die weiterführenden Planungen erstellt werden.

Begleitendes Kolloquium (Modul D)                                                         Koethen / Bube / Lang / Schrader

Kolloquium (1 SWS) / (6LP)
Modul D
Do, 14-täglich, 16:00 - 18:00, 02.04.2009 - 04.07.2009, Raum: 6303 - 403

Dieses Kolloquium dient wahlweise der fachwissenschaftlichen oder didaktischen Reflexion des eigenen künstlerischen Projekts im Rahmen des Abschlusses des Faches Kunst im Bachelorstudiengang Sonderpädagogik. Die Veranstaltung bietet begleitend ästhetisch-wissenschaftliche Diskussionsforen und Hilfestellungen zu den von den Studierenden entwickelten Gestaltungsarbeiten mit Projektcharakter. Bereits vorhandene Gestaltungsarbeiten können weiterentwickelt werden (Werke/Arbeitsproben ggf. zum ersten Termin mitbringen).

 

Bildende Kunst und kunstbezogene Wissenschaften                                                                Koethen

Kolloquium (1 SWS)
Mi, 14-täglich, 18:00 - 20:00, 01.04.2009 - 04.07.2009, Raum: 6303 - 403

Aktuelle Fragen zum künstlerisch-wissenschaftlichen Arbeiten und zum Curriculum des Faches; Diskussion der laufenden Dissertationen.