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Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2018/19

Grundlagen der Kunstpädagogik und Kunstvermittlung
[Improda]  

Modul BA 3.1
BA SoPäd
Seminar (2 SWS) / (3 LP)

Di, wöchentl. 14:00-16:00; erster Termin: 23.10.2018;
Raum: 1610-008

In dieser Einführungsveranstaltung werden kunstpädagogische Grundlagen und Ansätze ästhetischer Didaktik im Spannungsfeld von Kunst und Pädagogik thematisiert. In einem Wechselspiel zwischen ästhetischen Erprobungen und theoretischen Auseinandersetzung mit dem Konzept ästhetischer Erfahrung wird die historische Entwicklung didaktischer Konzeptionen der Kunstpädagogik bis zu aktuellen fachdidaktischen Positionen sowie der Kunstvermittlung – in Korrespondenz zu ausgewählten Kunstwerken – erarbeitet. Damit wird ein systematischer Überblick gewonnen, vor dessen Hintergrund schließlich das Potential „Bildnerischer Prozesse verstanden als Bildungsprozesse“ im Fach Kunst und der Ästhetischen Bildung reflektiert werden kann.

Literatur wird im Seminar bzw. über Stud.IP bekannt gegeben.
 

Materialerfahrungen in bildnerischen Prozessen
[Improda]

Modul SoPäd MA 3.1 / ÄBuG Modul Wahlpflicht
MEd Lehramt SoPäd, ÄBuG
Seminar (2 SWS) / (3 LP)

Mi, wöchentl., 12:00-14:00; erster Termin: 24.10.2018
Raum: 1610-008

Schichten, Stapeln, Setzen, Stellen, Legen, … - in dieser Veranstaltung werden wir im Wechsel theoretischer und praktischer Auseinandersetzung die didaktischen Potentiale von Material für die Initiierung bildnerischer Prozesse herausarbeiten und deren Rahmenbedingungen reflektieren. Unter welchen Bedingungen können diese zur Wirkung gelangen und welche Handlungsspielräume für damit einhergehende Bildungsprozesse lassen sich hierdurch eröffnen. Die experimentelle Tätigkeit und der „Dialog mit dem Material“ werden dabei eine zentrale Rolle spielen.

Literatur wird im Seminar bzw. über Stud.IP bekannt gegeben.
 

Portfolio. Eine Einführung in Verfahren und Formate
[Improda]  

Modul MA 3.2
MEd Lehramt SoPäd

Seminar (1 SWS) / (1 LP)

Fr., 14-tgl., 12:00-14:00; erster Termin: 26.10.2018
Raum: 1610-008

Mit der Einführung in Geschichte und Theorie der Portfolio-Arbeit werden auch Fragen nach unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten und entsprechenden Konsequenzen hinsichtlich notwendiger unterrichtlicher Rahmenbedingungen im Kontext einer inklusiven Ästhetischen Didaktik aufgeworfen. Dabei wird die Differenz zwischen pädagogischen und fachspezifischen Formen des Portfolios vergleichend in den Blick genommen, um relevante verbale und non-verbale Kommunikationsformen des Faches Kunst – wie z.B. bildnerische Verfahren oder künstlerisch-experimentelle Strategien – zu berücksichtigen, die eine qualitative Erweiterung der klassischen Portfolio-Formen bewirken, die im Unterricht in der Regel ihren Einsatz finden. In der (kunst-)unterrichtsdidaktischen Auseinandersetzung mit dem Portfolio als exemplarische Form der anschaulichen und differenzierten Darstellung und Dokumentation von Lernprozessen, welche als Grundlage der dialogischen Lernbegleitung fungieren, gilt es zwischen fachlichen und sprachlichen Leistungen zu unterscheiden und deren Differenz als Bildungspotential zu erkennen und heranzuziehen.

Literatur wird im Seminar bzw. über Stud.IP bekannt gegeben.
 

Projekt – Kunstdidaktische Praxis I
[Improda]  

Modul MA 3.3
MEd Lehramt SoPäd

Seminar (2 SWS) / (3 LP)

Fr., wöchentl., 10:00-12:00; erster Termin: 26.10.2018 (zzgl. Hospitationstermine)
Raum: 1610-008

Vor welchen Herausforderungen stehen Praxis und Konzept eines inklusiven (Kunst-)Unterrichts? Wie lässt sich die Heterogenität einer Lerngruppe bei der Planung und Durchführung, in der Konzeption von Methoden, Materialien und Medien angemessen berücksichtigen, so dass Lernprozesse zwar individualisiert und doch gemeinsam stattfinden können? Welche Potentiale eröffnet hierbei eine ästhetisch-künstlerische Perspektive?

Im Rahmen des zwei-semestrigen Seminarprojekts Didaktische Praxis I/II, in welchem Hospitationen und unterrichtspraktische Erprobungen theoretisch flankierend begleitet und ausgewertet werden sollen, wollen wir diesen Fragen nachgehen. Vor der Folie von Diversität stehen dabei informelle und formelle Lernprozesse sowie konkrete Unterrichtssituationen, der Umgang mit Heterogenität in Lerngruppen sowie die Formen und Verfahren der inneren Differenzierung und Individualisierung im Fokus. Dabei erfolgt die reflexive Auseinandersetzung mit den Bedingungen der fachspezifischen Lehr-/Lernprozessen sowie der strukturellen Dimension von Kunstunterricht im Zusammenhang mit Verfahren der Analyse von Unterrichts- und Vermittlungsinteraktionen sowie ästhetischer Erfahrungs- und Bildungsprozesse.

Für den zweiten Projektteil sind darauf aufbauend die Entwicklung didaktisch-methodischer Verfahren und Materialien, der Entwurf geeigneter ästhetischer Lernumgebungen und die begründete Planung, Durchführungen und kritische Reflexion von Unterrichts- und Vermittlungssequenzen im Kunstunterricht vorgesehen.

Anmerkung: Die Hospitationstermine werden während des Semesters mit der Hospitationsschule GS Goetheplatz und den Seminarteilnehmenden abgestimmt und koordiniert.

Literatur wird im Seminar bzw. über Stud.IP bekannt gegeben.
 

Projektsprechstunde: Ästhetische Didaktik in Theorie und Praxis
[Improda]

Modul MA 3
MEd Lehramt SoPäd
Projekt/Kolloquium (1 SWS)

Mi, 11:00-12:00; erster Termin: 24.10.2018
Raum: 1610-008

Die Projektsprechstunde dient der Begleitung von Studierenden im Projekt Didaktische Praxis I/II und bietet allen Studierenden, die im Rahmen der Ästhetischen Didaktik an Studien- und Prüfungsleistungen arbeiten die Möglichkeit einer projektbezogenen Beratung als auch die Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch und zur Diskussion der Projekte in allen Phasen des Arbeitsprozesses (Vorbereitung – Planung – Durchführung – Reflexion).

Die Projektsprechstunde richtet sich aufgrund zunehmender Nachfrage außerdem an Studierende mit dem Zweitfach Kunst, die im Rahmen des Fachpraktikums eine fachspezifische Beratung hinsichtlich des Faches Kunst oder im Rahmen der Ästhetischen Bildung suchen.

Literatur wird projektspezifisch bekannt gegeben.