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Veranstaltungskalender - Vorträge & Präsentationen

Lectures for Future & Public Climate School am IGK

Kulturen des Reparierens werden am 26.11.2019 im Kontext des Klimawandels in den Blick genommen. Als Diskussionsimpuls zu Klimafragen im Spannungsfeld von Ästhetik und Nachhaltigkeit hält Dennis Improda einen Vortrag zum Thema "Reparieren zwischen konsumkritischer und künstlerischer Praxis". Daran schließt sich ein gemeinsamer Besuch der Bauteil- und Ucyclingbörse Hannover an.

Vom 25.-29.11.2019 rufen Fridays for Future und Students for Future zur Klimastreikwoche auf und veranstalten eine Public Climate School (zur Programm-Übersicht). Das IGK unterstützt diese Aktivitäten mit einem Vortrag von Dennis Improda zu Kulturen des Reparierens im Spannngsfeld von Ästhetik und Nachhaltigkeit am 26.11.2019.

Der Vortrag und der anschließende Besuch der Bauteilbörse Hannover wendet sich als öffentliche Veranstaltung an alle Interessierten.

Informationen im Überblick

Veranstaltungsteil 1: "Reparieren zwischen konsumkritischer und künstlerischer Praxis als Impuls zu Klimafragen im Spannungsfeld von Ästhetik und Nachhaltigkeit" mit anschließender Diskussion

Datum: 26.11.2019

Uhrzeit: 10:15-11:45 Uhr

Ort: Institut für Gestaltungspraxis und Kunstwissenschaft (IGK), Königsworther Straße 14, 30167 Hannover (Gebäude 1610, Raum 110)

Veranstaltungsteil 2: Besuch der Bauteil- und Upcyclingbörse Hannover

Datum: 26.11.2019

Uhrzeit: 12:15-13:45 Uhr

Ort: Parkplatz des IGK als Treffpunkt zum gemeinsamen Besuch der Bauteilbörse Hannover um 12:00 Uhr

Hören und Sehen II

Musik-Performance von Volkmar Mühleis (Texte, Gesang) und Lutz Boddenberg (Musik) als Elektronik-Duo "mein Bruder Karin" sowie Live-Painting mit Silke Thal am 01.11.2019 um 18:30 Uhr, Institut für Gestaltungspraxis und Kunstwissenschaft, Königsworther Straße 14 (Gebäude 1610), Raum 110 (Saal).

Hören und Sehen I

Eva Koethen "Bemerkungen zur Raumerfahrung und Verschränkung der Sinne" am 27.09.2019 um 17:00 Uhr, Institut für Gestaltungspraxis und Kunstwissenschaft, Königsworther Straße 14 (Gebäude 1610), Raum 110 (Saal).

Zwischen Kunsttherapie und Kunstpädagogik

Dialogischer Vortrag zwischen Prof. Dr. Christine Mechler-Schönach (Kunsttherapie) und Prof. Dr. Tobias Loemke (Kunstpädagogik), Hochschulstudiengänge Künstlerische Therapien HKT, Fakultät Umwelt Gestaltung Therapie der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen.

Zwischen Kunsttherapie und Kunstpädagogik

Ausgehend von unseren beiden Professionen nähern wir uns dialogisch dem Zwischen-raum von Kunsttherapie und Kunstpädagogik. Wir stellen dabei eine differenzierte Betrachtung der spezifischen Potentiale unserer Professionen, aber auch ihrer Rahmungen und Aufträge einander gegenüber. Kunstpädagog*innen erreichen über ihre Profession alle Kinder und Jugendlichen in den unterschiedlichen Schularten. Als Unterrichtsfach, das einen produktiven Raum für die Auseinandersetzung mit unterschiedlichsten Bildwelten öffnet, sind Identitäts- und Persönlichkeitsbildung der Schüler*innen, aber auch Ressourcenorientierung selbstverständlich möglich. Kunstpädagog*innen müssen zugleich um ihre Grenzen wissen. Der schulische Rahmen mit seinem Bildungs- und Erziehungsauftrag kann eine intensivierte Einzelbegleitung nicht leisten, auch wenn über die Arbeit am Bild bei Kindern und Jugendlichen herausfordernde Themen spürbar werden können. Hier kann die kunsttherapeutische, psychodynamisch ausgerichtete Expertise in Form wichtiger zusätzlicher Angebote ins Spiel kommen. In geschützten Räumen der kunsttherapeutischen Begegnung, in einer Atmosphäre jenseits von Leistungsdruck und Konkurrenz, besteht die Chance, Kinder und Jugendliche individuell bei der zeitnahen biografischen Verarbeitung von aktuellen schwierigen Ereignissen zu unterstützen, um damit trotz aller Störanfälligkeit kindlicher bzw. jugendlicher Entwicklungsaufgaben Voraussetzungen für Bildung und Persönlichkeitsentwicklung zu schaffen. Insgesamt dient eine solche frühzeitige Unterstützung der Vorbeugung von Entwicklungsstörungen und der Verhinderung von psychischen Erkrankungen. Das Feld, das wir auf diese Weise skizzieren, ist Neuland. Wir freuen uns auf einen fruchtbaren Austausch!

Wann: Mittwoch, den 10.07.2019, 16:00 s.t.

Wo: Institut für Gestaltungspraxis und Kunstwissenschaft,
Königsworther Straße 14, 30167 Hannover, Saal 1. OG (Gebäude 1610 Raum 110)

"Das war dann mal weg ..." - Sofortbildfotografie

Dennis Improda im Beitrag der ZDFinfo Dokumentation - Sendungshinweis zur wiederholten Ausstrahlung:

Dennis Improda im Beitrag zur Sofortbildfotografie in der ZDFinfo Dokumentation "Das war dann mal weg: Freizeit" (Erstausstrahlung am 07/10/2017, 21:45 Uhr); aktuell in der ZDF Mediathek verfügbar bis 17.12.2017, 23:59

"Regenerative Ästhetik" (Volkmar Mühleis) & Konzertperformance (mein Bruder Karin) am 25.10.2017 im IGK

"...das Verlangen nach einem Umgang mit dem Erlittenen, Erfahrenen (kann) nur einer auf Rhythmen, Gestalten, Strukturen hin sein..." (Volkmar Mühleis)

"Regenerative Ästhetik", Vortrag von Volkmar Mühleis (Brüssel); anschließend Konzertperformance von Volkmar Mühleis (Texte, Gesang) und Lutz Boddenberg (Musik) als Elektronik-Duo "mein Bruder Karin"

Wann:

25.10.2017 18:00 Uhr

Wo:

Institut für Gestaltungspraxis und Kunstwissenschaft,
Königsworther Straße 14 30167 Hannover,
Saal 1. OG (Raum 110)
 

"dunkel" - die Künstleredition auf Vinyl ist aus einer Zusammenarbeit von mein Bruder Karin und dem Fotografen Geert Goiris hervorgegangen und 2016 bei Art Paper Editions in Gent erschienen

"Das Innere der LP ist von ihrem Äußeren nicht zu trennen – und beides kann sich gegeneinander vertauschen, wenn die Schallplatte einmal aus der Hülle genommen ist, aufgelegt wird und ihre Musik im Raum erklingt, ihre eigene Atmosphäre schafft und kein ‚Außen‛ mehr davon unberührt bleibt." 

Reanimation der Sofortbildfotografie

Wechselwirkungen zwischen Kunst und Wissenschaft, Technik und Ästhetik – Vortrag von Dennis Improda mit Sammlungspräsentation im Rahmen der SommerUni 2017

Als das analoge Sofortbildverfahren vor 70 Jahren die Fotografie revolutionierte, wirkte es beschleunigend in nahezu alle Lebensbereiche hinein. Die spezifische Apparatekonstruktion und der charakteristische fotochemische Filmaufbau machten die Filmentwicklung in der Dunkelkammer überflüssig. Mit dem unmittelbar verfügbaren Foto wurde erstmals ein Abgleich zwischen Aufnahmesituation und fertigem Abbild möglich.

Durch die Digitalisierung schien die analoge Sofortbildfotografie überholt und abgelöst; doch bemerkenswerterweise kann gegenwärtig eine Wiederbelebung verzeichnet werden. Im Vortrag wird die Sofortbildfotografie als Medium künstlerischer Praxis anhand vielfältiger Beispiele beleuchtet und in Bezug auf ihre historischen Ursprünge und technischen Entwicklungen thematisiert. Die Austauschprozesse zwischen Kunst und Wissenschaft werden nachgezeichnet, um der aktuellen Reanimation des Sofortbildes auf die Spur zu kommen. 

Kamerasammlung - Präsentationsansicht 21/08/2017

Im Anschluss wird eine Kamerasammlung präsentiert und verschiedene Kamera- und Filmsysteme werden exemplarisch erprobt – es entstehen Sofortbildfotografien vor Ort.

Wann: Montag, den 21.08.2017 10:00-12:00
Wo: Raum 110, Institut für Gestaltungspraxis und Kunstwissenschaft, Königsworter Straße 14, 30167 Hannover

Programm SommerUni 2017

www.sommer.uni-hannover.de

"Muster der Schönheit" - Das 5. Festival der Philosophie zu Gast im IGK

Vorträge und Performance
Freitag, den 28.10.2016, ab 14:00 Uhr

Programm im Institut für Gestaltungspraxis und Kunstwissenschaft
Königsworther Straße 14, 30167 Hannover (Raum 1610-110)

La bellezza, forse
Marcella Tarozzi (New York)

Helenas Apfel - Von der Schönheit zwischen Korrespondenz und Konflikt
Reinhardt Knodt (Berlin)

Schönheit als lebendiges Beziehungsmuster (Muster der Zugehörigkeit)
Eva Koethen (IGK)

Experimente mit Mona Lisa Tina -
Performance mit Studierenden des IGK
www.monalisatina.it

 

Programm - Festival der Philosophie 2016

www.philosophiefestival.com

Buchvorstellung der blaue reiter / Verlag für Philosophie

Eva Koethen – Fotografische Räume

Wo Menschen aus aller Welt sich begegnen, verändern sich die Muster des Eigenen und des Fremden. Kulturelle Entwicklungen überlagern sich und durchdringen einander. Eva Koethen, bildende Künstlerin und Professorin für Kunstwissenschaft an der Leibniz Universität Hannover, zeigt im Wechsel zwischen Kunst und Wissenschaft, wie neue Muster der Zugehörigkeit mit dem Experiment des Findens zusammenhängen.

 

 

 


Offizielle Buchvorstellung am 1. Juni 2016 in Hannover

Autorengespräch mit Eva Koethen.
Lesung mit Toni Huber: Bogotá
Einführung von Siegfried Reusch: der blaue reiter – Journal für Philosophie,
Ausgabe 38: pfeil Wahnsinn, Rausch und Gefühle

Wo: Institut für Gestaltungspraxis und Kunstwissenschaft,
Königsworther Straße 14, 30157 Hannover
Wann: 19.30 Uhr
Eintritt frei. Eine Platzreservierung ist über den Verlag möglich.

Fotografische Räume von Eva Koethen erscheint in der Reihe KünstlerKataloge und ist ab sofort in jeder guten Buchhandlung oder besser direkt beim Verlag erhältlich.

96 Seiten, Fadenheftung, zahlreiche farbige Abbildungen, Einzelpreis: 19,50 Euro,
ISBN: 978-3-933722-48-5

Veranstaltungsreihe "Vielfalt im Dialog erleben" zu Gast im IGK

25.05.2016 - Vortrag von Agnes Bube: Nah am Werk – Kunstvermittlung im Kontext von Diversität und Heterogenität

Kunstwerke sind vielfältig und heterogen; ihre Mehrdeutigkeit lässt verschiedene gleichberechtigte Sichtweisen nebeneinander bestehen. Auf besondere Weise bietet uns die Kunst so die Möglichkeit, den Umgang mit Differenz, Perspektivität und Perspektivwechseln einzuüben.

Demgemäß ist es das Anliegen des wahrnehmungsorientierten Kunstvermittlungskonzepts "Nah am Werk", eigene und fremde Perspektiven in unvoreingenommenen Austausch zu-, mit- und nebeneinander zu bringen. Die Auseinandersetzung vor Originalen in der Gruppe lebt dabei gerade vom vielfältigen Dialog und den unterschiedlichen Rezeptionsweisen.

Die Veranstaltung gibt Einblicke in das seit 2008 von der Referentin entwickelte Lehr-Forschungs-Konzept "Nah am Werk" sowie -exemplarisch- in die Mehrdimensionalität ausgewählter Kunstwerke und bietet die Gelegenheit zur gemeinsamen Diskussion.

Agnes Bube ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Gestaltungspraxis und Kunstwissenschaft der Philosophischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover.

Moderation: Thomas Bertram (Gasthörenden- und Seniorenstudium, LUH) und Dr. des. Karolina Kempa (Kooperationsstelle Hochschulen & Gewerkschaften, LUH)

Flyer & Plakat

25.05.2016, 18:15 - 19:45 Uhr

IGK - KÖ14 // Saal
Institut für Gestaltungspraxis und Kunstwissenschaft
Königswortherstr. 14
30167 Hannover
Gebäude 1610, Raum 110

Die Veranstaltungsreihe wird durchgeführt von: Zentrum für Lehrerbildung; Kooperationsstelle Hochschulen & Gewerkschaften; Zentrale Einrichtung für Weiterbildung - Gasthörenden- und Seniorenstudium; uni plus - Professionalisierung, Lehrerfortbildung und Schulentwicklung; Arbeitsstelle Diversität, Migration, Bildung; in Kooperation mit: Hannoversches Diversity-Netzwerk (HaDi) – Initiative der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule (VHS) Hannover in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk ALBuM.

Konkretion und Abstraktion in der songzeitlichen Landschaftsmalerei Chinas am Beispiel der „Bergvilla-Rolle“ von Li Gonglin

Thorsten Schirmer

27.01.16 - Vortrag von Prof. Thorsten Schirmer (West-Anhui Universität)

Der Vortrag greift das Thema „Begegnung zwischen Kunst, Philosophie und Wissenschaft“ der 2014 am Institut für Kunstwissenschaft und Gestaltungspraxis durchgeführten internationalen Tagung auf. Anknüpfend an einen Beitrag Thorsten Schirmers während dieser Tagung soll im Geiste der Novissima Sinica von Leibniz der Blick auf den chinesischen Kulturkreis gerichtet werden. Li Gonglin (ca. 1049-1106) gehört zu den bedeutendsten Malern der chinesischen Kunstgeschichte und ist ein für den ganzen ostasiatischen Raum stilbildender Meister. Der Vortrag stellt eines seiner Hauptwerke vor. Da sich das Bild als eines der ganz wenigen, frühen Werke der chinesischen Malerei auf eine konkrete Landschaft bezieht, hat Thorsten Schirmer an diesem Beispiel die Haltung dieses Malers zu den Prinzipien der Konkretion und Abstraktion untersucht und im Rahmen einer Forschungsarbeit mit der realen Landschaft vor Ort abgeglichen. Der Vortrag stellt die Ergebnisse erstmals öffentlich vor. Ergänzend zu der Vortragsveranstaltung stellt Thorsten Schirmer im Institut einen Bilderzyklus mit eigenen Variationen zu einem Thema von Li Gonglin aus.

 

27.01.2016, 17:00 Uhr

IGK - KÖ14 // Saal
Königswortherstr. 14
30167 Hannover

Ausstellung: Bilderzyklus von Thorsten Schirmer zu einem Thema von Li Gonglin (ca. 1049-1106)

Im IGK zu Besichtigen bis zum 04.02.2016,
jeweils Di-Do, 9:00-12:00 Uhr

Ergänzend zu der Vortragsveranstaltung "Konkretion und Abstraktion in der songzeitlichen Landschaftsmalerei Chinas am Beispiel der "Bergvilla-Rolle“ von Li Gonglin" stellt Thorsten Schirmer im Institut einen Bilderzyklus mit eigenen Variationen zu einem Thema von Li Gonglin aus.

 

IGK - KÖ14 // Saal
Königswortherstr. 14
30167 Hannover

Zu Besichtigen bis zum 04.02.2016,
jeweils Di-Do, 9:00-12:00 Uhr

Die Treppe als vierte Dimension. Überlegungen zur Kunst der Diagonalen am Leitfaden von Gottfried Wilhelm Leibniz

"Ruhrtriennale", 2013

08.01.2016 - Vortrag von Prof. Dr. Antje Kapust

Treppen gelten - auch wenn sie über eine bemerkenswerte Ästhetik verfügen - zumeist als reine Nutz- und Funktionsobjekte, die zudem ihr ehemaliges Sozialprestige eingebüßt haben. Umso bemerkenswerter ist der Sachverhalt, wenn eine unverhoffte Ansicht plötzlich ganze Kultur- und Kunstgeschichten "auswickelt". Ein solches (pathisches) Ereignis hat sich am Beispiel der Treppe aus der dreiteiligen Installation "Agora/Arena" des Konzept- und Lichtkünstlers Mischa Kuball, die 2013 auf dem Internationalen Festival der Künste "Ruhrtriennale" zu sehen war, zugetragen. Wie aus einem vollkommen unscheinbaren und extrem minimalistischen Objekt plötzlich eine immense Anzahl vollkommen unerwarteter Dimensionen, Bezüge, Relevanzen und Sachverhalte auftauchen kann, ließe sich mit einem methodischen Rekurs auf die Philosophie des deutschen Aufklärungsphilosophen Gottfried Wilhelm Leibniz erklären. Seine Monadentheorie und Wahrnehmungslehre ist von späteren Philosophen aufgegriffen und zugunsten einer Theorie der Falte bzw. des "Ausfaltens" modifiziert worden. Ein solcher Prozess hat im vorliegenden Fall die beinahe unendliche "Ausfaltung" impliziter Aspekte eines einzigen und einheitlichen "Objektes" ermöglicht - der Treppe. Was dabei zum Vorschein kam, war nicht nur voller Überraschungen, sondern von höchster Dichtigkeit, und zwar speziell

  • in den Bereichen der Konstitution von Einheit und Vielheit unter medialer Analyse,
  • der Symptomatik und Praktiken von Körperlichkeit in Relation zu Kulturtechniken,
  • der szenisch-neurologischen Transformation der Besucher während des Aufenthaltes im zugehörigen Lichtraum der Treppe
  • sowie in der epistemisch-philosophischen Ausdeutung der Diagonale als vierter Dimension und als Form der Subjektivierung von Menschen.

 

08.01.2016, 16:00 Uhr

IGK - KÖ14 // Saal
Königswortherstr. 14
30167 Hannover

Bildgebende Verfahren – reflektiert in Wissenschaft und Kunst

Gertrud Schrader, Orientierungen I, 2006
Leuchtobjekt mit Zeichnungen, beweglichen Ausdrucken visualisierter Daten und Audio

03.12.2015 - Hannah Fitsch, Soziologin und Gertrud Schrader, Bildende Künstlerin

Körper-Daten kreieren Daten-Körper. Mittels visualisierter Daten werden Sichtbarkeiten des unsichtbaren Inneren des menschlichen Körpers erzeugt, die längst nicht mehr an Referenten gebunden sind, wie noch das Röntgenbild. Visualisierungen von Daten werden mit Hilfe von Software erstellt. Hannah Fitsch untersucht das Phänomen der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT) in Hinblick auf Sicht- und Sagbarkeiten. Sie reflektiert diesem Phänomen zu Grunde liegende visuelle Logiken, Vorannahmen und Standardisierungsweisen und zeigt einen eigenen Videofilm der im Kontext der Reflexionen ihrer Arbeit steht. Gertrud Schrader thematisiert visuelle Daten aus dem Körperinneren mit künstlerischen Verfahren und wird eine Videodokumentation ihres Werkes Orientierungen I und II, 2006, zwei Leuchtobjekte mit Zeichnungen, beweglichen Ausdrucken visualisierter Daten und einer Audioebene präsentieren.

 

03.12.2015, 18:00 s.t.

IGK - KÖ14 // Saal
Königswortherstr. 14
30167 Hannover

Weite, schwankende Brücke: Das Schiff als Ereignis zwischen Bild und Text

Claes J. Visscher: Die Segelwagen des Prinzen Moritz von Nassau am Strand von Scheveningen (ca. 1610)

27.11.2015 - Vortrag von Mark Minnes, M.A.

Schiff und Ozean haben schon immer als emblematische Symbole oder allegorische Beispielfiguren herhalten müssen. Diese nicht sehr originellen Vorstellungen des Schiffs können den Blick darauf verstellen, wie frappierend das Ereignis der Seefahrt wirklich ist. Denn es handelt sich hier um eine menschliche Grenzüberschreitung von einem Medium zum anderen, die mal als Spektakel gefeiert, mal unter höchst ambivalenten Vorzeichen betrachtet wurde. Das Schiff steht also in einem ganz realen und unmittelbaren Sinn für ein verbindendes, grenzüberschreitendes Ereignis, das bildende Künstler und Literaten stets auch auf ihre eigene, produktive Arbeit beziehen konnten. Ausgehend vom Spanien des frühen 17. Jahrhunderts erforscht der Vortrag das Schiff als ein überbrückendes Ereignis zwischen Bild und Text.


27.11.2015, 14:30 Uhr

IGK - KÖ14 // Saal
Königswortherstr. 14
30167 Hannover

BEGEGNUNGEN ZWISCHEN KUNST, PHILOSOPHIE UND WISSENSCHAFT

Schriften zur Kulturwissenschaft, Bd. 114

Eva Koethen (Hrsg./Ed.): Begegnungen zwischen Kunst, Philosophie und Wissenschaft / Encounters Between Art, Philosophy and Science

Verlag Dr. Kovač Hamburg 2015 / 352 Seiten
ISBN 978-3-8300-8049-7

 

BEGEGNUNGEN ZWISCHEN KUNST, PHILOSOPHIE UND WISSENSCHAFT dokumentiert eine internationale Tagung mit dem Anspruch, ein fruchtbares Wechselspiel zwischen theoretischen Reflektionen und künstlerischer Praxis zu initiieren. Der Band wurde zweisprachig realisiert und eröffnet unterschiedliche Sichtweisen auf Phänomene der Abstraktion und Konkretion, auf ästhetische Korrespon-denzen und literarische Zeugnisse. Transdisziplinär angelegt, ergibt sich ein jeweils anderer Umgang mit Bildern und Texten – was als lebendiger Austausch von Erkennt-nissen nachvollzogen werden kann und ein spannendes Neben-einander der Perspektiven zulässt. Wichtiger Bezugspunkt ist Friedrich Nietzsche, der Wege einer „fröhlicheren“ Wissenschaft und „physiologisch gestützten Wahrheitssuche“ vorzeichnete.

Mit Beiträgen von: Sabine Amstad, Hinderk Emrich, Annegret Kehrbaum, Reinhard Knodt, Eva Koethen, Wiebrecht Ries, Thorsten Schirmer und Marcella Tarozzi-Goldsmith, deren poetische und bildnerische Aphorismen farbig abgebildet sind.

ENCOUNTERS BETWEEN ART, PHILOSOPHY AND SCIENCE brings together papers presented at an international conference with the same title and seeks to initiate a fruitful exchange between theoretical reflections and artistic practice. This volume, presented in German and English, opens up a broad range of perspectives on different aspects of abstraction and concretion, on associated aesthetic phenomena and literary evidence. Interdisciplinary in approach, each paper engages with images and texts in a different way, allowing for a fascinating juxtaposition of perspectives and serving as a mirror of what was a lively exchange of insights and views. An important point of reference is Friedrich Nietzsche, who showed ways towards a ‘more joyful’ science and ‘physiologically-supported search for truth’. With contributions by Sabine Amstad, Hinderk Emrich, Annegret Kehrbaum, Reinhard Knodt, Eva Koethen, Wiebrecht Ries, Thorsten Schirmer and Marcella Tarozzi-Goldsmith, whose poetic and pictorial aphorisms are illustrated in colour in this volume.

Publikationsinformation des Verlags

Das IGK in der Nacht, die Wissen schafft 2014

Im Rahmen der Nacht, die Wissen schafft laden wir Sie am Samstag, den 15.11.2014 um 18 Uhr herzlich zur Ausstellungseröffnung Spatial Shift - 3D Fotografien von Sebastian Denz ein.

look&think
15.11.-7.12.2014
Brühlstraße 27 (Zugang über Königsworther Straße)

Einladung zur Ausstellungseröffnung

Ausstellungsankündigung

Vorträge zur Nacht, die Wissen schafft

20.15 - 21.00
Dennis Improda
Sofortbild – Fotografie zwischen Technik und Kunst 
Königsworther Str. 14

22.15 - 23.00
Dr. Uta Protz, Dennis Improda
Masken: Inspiration – Interpretation
Welfengarten 1
 

Art & Philosophy - Werkpräsentation und Tagung, April 2014

Begegnungen zwischen Kunst, Philosophie und Wissenschaft Marcella Tarozzi-Goldsmith: Abstract Watercolors and Aphorisms - in relation to the philosophical work

Im Rahmen des internationalen Austauschs Art & Philosophy (2012-2014) findet am 16./17. 4. am Institut für Gestaltungspraxis und Kunstwissenschaft eine Tagung statt, die theoretische Überlegungen und künstlerische Praxis fruchtbar miteinander zu verbinden sucht. Anlässlich ihrer Werkpräsentation wird die aus Italien stammende Künstler-Philosophin Dr. Marcella Tarozzi-Goldsmith, die seit vielen Jahren in New York lebt und publiziert, am IGK zu Gast sein. Zusammen mit Fachleuten vor Ort wollen wir Fragen zu Hintergründen, Motiven und Konzeptionen literarischer und bildkünstlerischer Tätigkeit erörtern und Relationen zum philosophischen Denken untersuchen.

Als Vortragende dürfen wir die Philosophen Dr. Reinhard Knodt („Ästhetische Korrespondenzen - eine Alternative zum ‚Verstehen‘ von Kunst“), Prof. Dr. Wiebrecht Ries („Nietzsche und seine ästhetische Philosophie des Lebens“) sowie den vor allem als Psychiater und Psychoanalytiker bekannten Prof. Dr. Hinderk Emrich ("Synthesis. Schönheit – Atmosphäre“) begrüßen.

Tagungsprogramm (deutsch)

Tagungsprogramm (englisch)


Wann?

16.4. 2014 ab 14.00: Vorträge, Gespräche und Ausstellungseröffnung

Wo?
Institut für Gestaltungspraxis und Kunstwissenschaft
Königsworther Straße 14, 30167 Hannover

Anmeldung?
Sekretariat: Hanna Hentrich

Dienstag 09.00-12.00 Uhr
Mittwoch 09.00-12.00 Uhr
Donnerstag 09.00-12.00 Uhr

Tel.: 0511 - 762 9510
hanna.hentrichigk.phil.uni-hannover.de

Exil, Diversität und Inklusion. Die Künstlerinnen Eva Hesse (1936-1970) und Gego (1912-1994)

Vortrag von Prof. Dr. Dagmar v. Hoff (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

Do. 30.1.2014 12.00 c.t. Ort: Königsworther Str. 14, 1. OG, Raum 1610.110

Zum Abschluss des laufenden Seminars „Inklusion und Diversität…“ und im Vorausblick
auf das SoSe 2014 mit dem Thema „Abstraktion – Konkretion“ stellt die Literatur- und Medienwissenschaftlerin Dagmar v. Hoff zwei internationale Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts vor.
Auf je eigene Art und Weise teilten sie Erfahrungen des Exils und entwickelten neue Formen künstlerischer Abstraktion. Ihre Werke sind zurzeit in einer gemeinsamen Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle zu sehen und bieten interessante Berührungspunkte zu unseren beiden Seminarthemen.

Nach dem halbstündigen Vortrag gibt es Gelegenheit zur Diskussion. Die Veranstaltung versteht sich auch als Beitrag des Faches Kunst/Kunstwissenschaft zum Bereich „Diversität und Inklusion“ (Qualitätsoffensive Lehrerbildung).