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Modul C - Wahrnehmungsorientierte Kunstwissenschaft

Modul C (Kunstwissenschaft/Künstlerisch-wissenschaftliche Methoden) umfasst

  • Kunstgeschichte in Bewegung – Werke und Prozesse (mit verschiedenen
    Schwerpunkten und vor Originalen),
  • Bild und Text (Kunst und Sprache, Anschauung und Begrifflichkeit) sowie
  • Medien-Kunst (Kunst als Medium, mediale Bedingtheit des Ästhetischen)

In der Beschäftigung mit ausgewählten Werkbeispielen aus Kunstgeschichte und Gegenwartskunst stehen anschauliches Verstehen und eigene Wahrnehmungsprozesse im Vordergrund. So wird ein bildnerischer Fundus geschaffen, der die Studierenden zu einem reflektierten und kreativen Umgang mit der Kunst befähigt. Projektarbeit und experimentelle praktische Übungen vertiefen die Annäherungen an künstlerische Produktionsprozesse. Aus dem Ineinanderwirken von kunsttheoretischen/-geschichtlichen Erkenntnissen und den Erfahrungen ästhetischer Arbeitsweisen werden Formen kunstwissenschaftlicher Aneignung entwickelt, die die Vermittlung von Theorie als (individuellen) Bildungsprozess gestalten. In der konkreten Arbeit mit Bild- und Textmaterial wird den Studierenden die Besonderheit des Bildlichen und Bildsprachlichen in Relation zur verbalen Sprache und Begrifflichkeit sowie zur literarisch/poetischen Sprache bewusst. Ziel ist die Befähigung zu einem differenzierten und produktiven Umgang mit den jeweiligen Kommunikationsformen/Medien. Auf anderer Ebene richtet die Beschäftigung mit Medien-Kunst den Fokus auf die mediale Bedingtheit von Kunst und Ästhetik. Reflektiert wird die „Medienproduktivität“ im gesellschaftlich-technologischen Kontext, in dem mediale Realitäten das Spektrum der Wirklichkeit unaufhörlich erweitern. Kunst als Medium reflektiert dieses Spannungsfeld, indem es eigene anschauliche Realitätsebenen kreiert.

Studien- und Prüfungsleistungen

Im Modul C ist eine Prüfungsleistung (Hausarbeit (entwickelt an konkreten Anschauungsobjekten, 20 Seiten)) zu erbringen. Die Prüfungsleistung wird im Rahmen einer dem Modul zugeordneten Lehrveranstaltung abgeleistet und umfasst je nach Maßgabe dieser eine reflektierte, theoretische Aufarbeitung einer Fragestellung aus dem behandelten Stoffgebiet. Insgesamt müssen im Modul C 6 Leistungspunkte erzielt werden, die im Präsenz- und Selbststudium von insgesamt 180 h (workload je 90 h), in der Regel durch zwei Studienleistungen (gemäß § 9 der Prüfungsordnung) im Lehrveranstaltungszusammenhang von 4 SWS (workload 60 h) plus betreute fachspezifische Übungen (workload 30 h) erreicht werden. Aufbau und Art der Studienleistungen werden von den jeweiligen Dozenten zu Semesterbeginn bekannt gegeben. Die Vorbereitung/Vorleistung für die Prüfungsleistung wird als eine Studienleistung angerechnet.