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Modul BW PF 2 – Fallverstehen in pädagogischen Kontexten

Cross Media
[Schrader]  

Modul SoPäd BA 1.1 / Modul BW PF 2.5 / Modul BW KM 3.2 / ÄBuG Modul ÄP
BA SoPäd, MA BW, ÄBuG

Seminar (4 SWS) / (6 LP)

Do, wöchentl. 14:00-16:00 & Mi, 16:00-20:00 (davon an 4 Terminen mit Gasteinladungen 14:00-20:00); erster Termin: 26.10.2017
Raum: 1610-008

Cross media wird hier als ein projektgebundenes Verknüpfen verschiedener analoger und digitaler Medien verstanden. In einem Wechsel von eigenen gestalterischen Experimenten, die zum Teil in der offenen Werkstatt am Mittwoch voraussichtlich von 16 bis 20 Uhr durchgeführt werden und deren Reflexion in der Seminarzeit am Donnerstag von 14 bis 16 Uhr werden bildnerisch/konzeptionelle Ansätze für eigene künstlerisch-gestalterische Projekte erarbeitet.

In der Zeit am Mittwoch in der offenen Werkstatt ist durch kurze technische Einführungen und das Kennenlernen der Konzeption der künstlerisch experimentellen Werkstatt sowie durch selbständige Arbeit an den eigenen Projekten gekennzeichnet. Insofern findet ein Teil des Workloads zum Seminar im Rahmen dieser Präsenszeit statt. (Einführungen: analoge Fotografie, digitale Bildbearbeitung (Foto und Video) Siebdruck). Die Präsenz in der offenen Werkstatt ist für das Seminar verpflichtend! An ausgewählten Terminen sind mittwochs (dann sechsstündig) zeitgenössische Bildende Künstler_innen als Gäste eingeladen, die ihre eigenen Werke und ihren Arbeitsansatz vorstellen und im Anschluss einen kleinen praktischen Workshop durchführen.

Ziel des Seminars ist es durch das Kennenlernen der künstlerisch-experimentellen Werkstatt des Instituts und an Hand eigener gestalterische Experimente die Arbeitsweise des Faches Kunst kennen zu lernen. Die Seminartermine am Donnerstag dienen der Reflexion begonnener Experimente und der Frage nach deren möglichen Weiterführungen.

Bemerkung: Der Workload der Veranstaltung im Umfang von 6 LP umfasst die wöchentlichen Seminartermine am Donnerstag (2 SWS) und den Seminarteil am Mittwoch zur Einführungen in die Werkstattarbeit (2 SWS) einschließlich eigener praktischer Arbeitsphasen (Selbststudium) vor Ort in der Künstlerisch-experimentellen Werkstatt, jeweils mittwochs 16:00-20:00 Uhr - an 4 Terminen mit Gasteinladungen (am 08.11., 22.11., 06.12 und einem weiteren Termin n.V.) jeweils 14:00-20:00 Uhr.
 

Nah am Werk – Umgang mit Originalen in Bildungsprozessen
[Bube]

Modul SoPäd BA 2.2 / Modul BW PF 2.5 / Modul BW KM 3.1 / ÄBuG Modul ÄT / ÄBuG Modul Wahlpflicht
BA SoPäd, MA BW, ÄBuG, KuWi
Seminar (2 SWS) / (3 LP)
Teilnehmer/innenbegrenzung: 15

Fr, 10:00-14:00 Uhr
Termine: 27.10., 03.11., 17.11., 24.11., 01.12., 08.12. und 15.12.2017
Raum: 1610-110 / Sprengel Museum Hannover/ HAWK Hildesheim (03.11.2017)

Was vermitteln Kunstwerke? Was ist zu sehen und wie zeigt es sich uns? Kunstwerke in ihren Wirkungen und Bedeutungen aktiv sehend und handelnd zu untersuchen, ist Basis der sinnlich-reflexiven und ästhetisch-praktischen Auseinandersetzung im Seminar. Konkret vor Originalen im Sprengel Museum Hannover gilt es, die Wahrnehmung zu sensibilisieren, das eigene Sehen und Denken zu fördern und damit gemeinsam an der Ausbildung eines Vermögens der Anschauung zu arbeiten. Im Kontext der Theorie der Ästhetischen Erfahrung und im Sinne wahrnehmungsorientierter Kunstwissenschaft und Kunstvermittlung werden Kunstwerke nicht als Belege für kunstgeschichtliche Begriffsbildungen herangeführt, sondern als Phänomene wahrgenommen, an denen Erfahrungen und Sinn erst gewonnen werden.

In Bezug auf unterschiedliche Zielgruppen und Altersstufen werden wir uns im Seminar mit verschiedenen Zugängen zur Kunst beschäftigen. In der Einübung von Wahrnehmungsweisen, die mehrere gleichberechtigte Sichtweisen zulassen, eröffnet sich insbesondere im Hinblick auf die Diskussion um Diversität und Heterogenität im Bildungskontext die Ausbildung einer Haltung der Offenheit und des Respekts – sowohl in Anerkennung der Vielfalt der Kunst wie auch ihrer unterschiedlichen Rezeptionsweisen.

Zwei Seminartermine finden in Kooperation mit Prof. Dr. Stefan Brée von der HAWK Hildesheim statt.

Literatur wird im Seminar bekannt gegeben

Grundsätzliche Überlegungen zum Spannungsfeld von Kunst und Therapie
[Koethen]  

Modul SoPäd MA 2.1 / Modul BW PF 2.5 / ÄBuG Modul ÄT / ÄBuG Modul Wahlpflicht
MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG, KuWi
Seminar (2 SWS) / (3 LP)

Do, wöchentl. 12:00-14:00; erster Termin: 26.10.2017
Sonderveranstaltung: 25.10.2017, ab 18:00
Kompakt-Termin: 27.10.2017, 14:00-22:00 (Filmvorführung am IGK ab 20:00)
Raum: 1610-008, 1610-110

In der Veranstaltung werden sowohl Begrifflichkeiten als auch ästhetisch-künstlerische Erfahrungsprozesse befragt und untersucht, um das oben genannte Spannungsfeld genauer zu umreißen. Nach dem allgemeinen Semesterauftakt in Form einer Gasteinladung (mit Vortrag und Performance am 25.10.) beginnt die erste Seminarsitzung mit einer Bezugnahme der dort vorgestellten „regenerativen Ästhetik“ auf unser Thema. Daran schließt sich ein spezieller Rückblick auf die Documenta an sowie eine Übersicht über die weitere Semesterplanung. Am nächsten Tag (27.10) folgt einmalig ein kompakter Seminarblock, zu dem 4 ehemalige Studierende eingeladen wurden, die im kunst-therapeutischen Zwischenraum tätig sind und aus ihrer jeweiligen Perspektive berichten können. Dieser konzentrierte Auftakt sorgt für einen lebendigen Diskurs und gleichzeitig für eine Fortsetzung der bereits im vergangenen SoSe reflektierten Verknüpfungen zwischen „Verletzung und Heilung“. Über künstlerische Verarbeitungen traumatischer Erfahrung und „befähigende Verletzungen“ (Gayatri Chakravorty Spivak) geht es im fortgeschrittenen Verlauf um grundlegende Differenzierungen im Wortgebrauch von Anerkennung, Resonanz und Handlungsmacht. Wie „behindernde Performative“ in „bereichernde Performanz“ zu verwandeln sind, lässt sich in den Künsten exemplarisch studieren und analysieren. Anhand beispielhafter Äußerungen und Exponate wird auch der Umgang mit Autismus in Bildender Kunst, Literatur und Philosophie thematisiert.